Wien auf dem Weg zur kinderfreundlichen Metropole: Ein Aktionsplan für die Zukunft der Jüngsten
Wien, die Stadt der Träume und der vielen Gesichter, hat einen neuen Titel ins Visier genommen: „Kinderfreundliche Stadt“. Ja, richtig gehört! UNICEF verleiht Wien den Kandidatenstatus für das begehrte Zertifikat. Der Hintergrund? Ein Wiener Aktionsplan, der sich ganz den Kinderrechten verschrieben hat. Und das ist nicht nur ein leeres Versprechen. Die Umsetzung dieses Plans soll in den kommenden drei Jahren erfolgen, mit der Möglichkeit, die Zertifizierung bis 2029 zu erhalten. Das klingt doch nach einer spannenden Reise!
Bürgermeister Michael Ludwig hat bereits betont, wie wichtig die Anliegen von Kindern und Jugendlichen für politische Entscheidungen sind. Das ist ein echter Fortschritt! Schließlich sind die Stimmen der Jüngsten oft die leisen im politischen Getümmel. Besonders bemerkenswert ist, dass das Büro der Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling, die Abteilung Bildung und Jugend sowie viele weitere Magistratsabteilungen hierbei Hand in Hand arbeiten. Dazu kommen Schulen und geförderte Vereine, die sich aktiv in den Prozess einbringen sollen. Es wird also ein buntes Miteinander geben, wo Kinder und Jugendliche nicht nur Zuschauer, sondern echte Mitgestalter ihrer Zukunft sein können.
Aktionsplan mit vielen Facetten
Der Aktionsplan ist keine bloße Wunschliste. Er basiert auf einer Situationsanalyse, die bis Mai 2025 abgeschlossen sein soll. Und glaub mir, die Themenfelder sind so vielfältig wie die Kinder selbst: kinderfreundliche Verwaltung und Politik, Kinder- und Jugendpartizipation, Kinderschutz und Prävention, Raum und Platz für Spiel und Abenteuer, Bildung und Ausbildung, familien- und schulergänzende Betreuung sowie Gesundheit und Freizeit. Für jedes dieser Themenfelder sind konkrete Maßnahmen von der Stadt Wien vorgesehen. Das wird spannend zu beobachten sein!
Übrigens: In Österreich haben bereits Städte wie Graz, Amstetten, Klagenfurt, Kufstein, Villach und Wiener Neustadt das UNICEF-Zertifikat erhalten. Auch kinderfreundliche Regionen wie Innsbruck-Land und Hietzing in Wien haben sich diese Auszeichnung verdient. Das zeigt, dass das Bestreben nach mehr Kinderfreundlichkeit nicht bloß ein Wiener Phänomen ist, sondern in ganz Österreich an Bedeutung gewinnt.
Ein Programm für die Zukunft
Doch was bedeutet es eigentlich, eine kinderfreundliche Kommune zu sein? Das Programm zur Förderung der Kinderfreundlichkeit richtet sich an Städte, Gemeinden und Landkreise, die diesen Weg einschlagen möchten. Der Startschuss erfolgt mit einem Beschluss des Stadt- oder Gemeinderats – und schon geht’s los! Eine Bestandsaufnahme wird gemacht, um die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Das klingt nach einer Menge Arbeit, oder? Aber keine Sorge, die Unterstützung kommt vom Verein Kinderfreundliche Kommunen, der mit Rat und Tat zur Seite steht.
Kinder und Jugendliche werden aktiv in den Planungsprozess einbezogen. Sie werden befragt zu ihrem Wohlbefinden, ihren Mitgestaltungsmöglichkeiten und dem Handlungsbedarf. Das ist wichtig, denn schließlich wissen die Kleinen oft am besten, was ihnen fehlt oder was ihnen Freude bereitet. Nach der Auswertung der Analysen wird ein Aktionsplan erstellt, der die Empfehlungen des Vereins und von Sachverständigen berücksichtigt. Und dann kommt das große Finale: die Verleihung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“ für drei Jahre – mit der Möglichkeit der Verlängerung. Wenn das nicht ein schöner Anreiz ist, sich für die Jüngsten stark zu machen!
Die Entwicklung eines neuen Aktionsplans sorgt dann für eine nachhaltige Verankerung der Kinderfreundlichkeit in der Kommune. So bleibt der Fokus auf den Bedürfnissen der Kinder auch in Zukunft. Es ist, als würde man einen Samen pflanzen, der weiter wächst und gedeiht.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Pläne in Wien entwickeln werden und ob die Stadt bis 2029 das Zertifikat in den Händen halten kann. Eines ist sicher: Die Zukunft der Kinder ist es wert, dass wir alle ein Ohr für ihre Anliegen haben. Und vielleicht erleben wir bald eine Stadt, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die Kleinsten unter uns ein Zuhause ist!
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