Farben der Zukunft: Wie Sefra Tradition und Innovation vereint
Heute ist der 28.06.2026 und wir schauen uns in Margareten um, wo die Tradition auf Innovation trifft. Ein tolles Beispiel dafür ist das Familienunternehmen „Seidler & Franzel“, das mittlerweile unter dem Namen „Sefra“ bekannt ist. Christian Seidler, der das Unternehmen leitet, hat eine beeindruckende Geschichte hinter sich. Gegründet wurde die Firma 1883 von seinem Urgroßvater Adolf in Wien – das sind nun schon stolze 140 Jahre. Ganz schön lange Zeit! Während dieser langen Geschichte hat die Firma nicht nur die Höhen und Tiefen der Wirtschaft durchlebt, sondern auch zwei Weltkriege und die Ölpreiskrise der 1970er Jahre überstanden. Man fragt sich, wie viel Farbe und Lack das Unternehmen wohl in all diesen Jahren verarbeitet hat.
Das Leitmotiv, das Christian Seidler ausgibt, ist: Wandel ist konstant; persönliche Vorteile sind zweitrangig. Das klingt fast schon philosophisch, oder? In der heutigen Zeit, wo alles so schnelllebig ist, ist es wichtig, sich darauf zu besinnen, dass man nicht nur für den eigenen Profit sorgt, sondern auch für die Gemeinschaft. Und genau das macht Sefra. Mit 15 Filialen in Österreich und der Produktion von jährlich 6.500 Tonnen Farben und Grundierungen in Oberwaltersdorf ist das Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Farbindustrie.
Aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze
In den letzten Jahren hatte Christian Seidler mit verschiedenen Krisen zu kämpfen. Geopolitische Entwicklungen, wie die Rohstoffbeschaffungsprobleme aufgrund von Konflikten im Nahen Osten und die angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran, haben die Preisgestaltung erheblich beeinflusst. Seidler hat darauf reagiert und seine Kunden in einem offenen Brief über die bevorstehenden Kostenerhöhungen informiert. Das zeigt, wie transparent er mit seinen Geschäftspartnern umgeht. Er hat sogar angekündigt, die Preise zu senken, wenn sich die Situation stabilisiert. Das ist wirklich bemerkenswert, denn das zeigt, dass ihm die Unternehmensinteressen wichtiger sind als sein persönliches Einkommen. So sollte es sein!
Ein weiterer Lichtblick ist die fünfte Generation der Familie, sein Sohn Rupert, der bereits aktiv im Unternehmen mitmischt. Es ist spannend zu sehen, wie er frische Ideen zur Weiterentwicklung ins Spiel bringt. Und das ist genau das, was Familienunternehmen oft brauchen: Innovationsgeist und einen Hauch von Jugend. Übrigens wurde kürzlich eine neue Filiale in Wien, Floridsdorf, eröffnet. Ein weiterer Schritt, um die Tradition fortzuführen und gleichzeitig modern zu bleiben.
Die Rolle von PwC in der Transformation
In einer Zeit, in der Veränderungen an der Tagesordnung sind, spielt PwC (PricewaterhouseCoopers) eine wichtige Rolle für Unternehmen wie Sefra. Mit über 365.000 Mitarbeitenden in 136 Ländern unterstützt PwC seine Kunden dabei, Vertrauen aufzubauen und komplexe Herausforderungen in Chancen umzuwandeln. Das klingt nach einem spannenden Umfeld, wenn man bedenkt, dass sie modernste Technologien und Fachwissen in Bereichen wie Wirtschaftsprüfung und Beratung einsetzen. Die Transformation von Tradition zu Innovation ist für viele Familienunternehmen entscheidend, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.
Das Zusammenspiel von Tradition und Innovation ist also kein Widerspruch, sondern eine Notwendigkeit. Familienunternehmen wie Sefra zeigen, dass man auch in schwierigen Zeiten mit einem klaren Fokus auf die Gemeinschaft und die Zukunft bestehen kann. Und so bleibt abzuwarten, welche neuen farbenfrohen Geschichten Christian und Rupert Seidler noch schreiben werden.
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