Die Geschichte von Yuliia Ronschyna ist eine von Verlust und neuem Anfang. Sechs Tage vor der geplanten Eröffnung ihrer Bäckerei im März wurde ihre Welt durch den Krieg in der Ukraine auf den Kopf gestellt. Inmitten der Bombardierungen fand sie Trost im Backen. Sie versteckte sich und bereitete Kuchen zu, um den Menschen in ihrer Umgebung etwas zu essen zu bieten. Doch der Krieg ließ ihre Träume zerplatzen: Ihre Wohnung und die Bäckerei wurden durch russische Bomben zerstört. Mit einem Rucksack und ihren Katzen machte sie sich auf den Weg nach Wien, um ein neues Leben zu beginnen.

Hier, in der österreichischen Hauptstadt, traf Yuliia auf Lucas Schmutzer, einen IT-Experten, der mit einem vollautomatisierten Indoor-Garten experimentierte. Gemeinsam entdeckten sie ihre Leidenschaft für gutes Essen und forderten sich gegenseitig heraus, Gerichte besser zu kochen als die lokalen Restaurants. Aus dieser kreativen Zusammenarbeit entstand das Restaurant „Red & Green“ in Margareten, das eine spannende Mischung aus ukrainischer Küche und eigenen Kreationen bietet.

Ein Ort für Begegnungen

Im „Red & Green“ erwartet die Gäste eine grüne Karte mit fleischlosen Gerichten und eine rote Karte für die Fleischliebhaber. Auf der Speisekarte finden sich köstliche Klassiker wie Borschtsch, Salate, Blätterteig Sweet Pear, Lasagne, ukrainische Fleischklößchen und das beliebte Hühnchen Kiev. Die beiden Gründer hoffen, dass ihr Restaurant nicht nur ein Ort des Genusses wird, sondern auch Menschen zusammenbringt und neue kulinarische Welten eröffnet.

Die Idee, Cocktails in Dosen anzubieten, die mit einer speziellen Maschine abgefüllt werden, verspricht zusätzlich einen modernen Twist. Yuliia, die schon seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft fürs Kochen hat, bringt mit jedem Gericht ein Stück ihrer Heimat auf den Tisch – trotz der schmerzlichen Erinnerung daran, dass sie durch den Krieg 28 Menschen aus ihrem Umfeld verloren hat.

Ein Blick auf die Situation der Geflüchteten

Seit dem 24. Februar 2022 haben über 5 Millionen Menschen die Ukraine verlassen, viele von ihnen fliehen vor dem schrecklichen Krieg und suchen nach einem sicheren Ort. Die Berichte von Geflüchteten sind erschütternd: Victoria wartete zwölf Stunden an der Grenze, um mit ihrem Kind und Freunden zu fliehen, während Iryna die ständige Bedrohung durch Sirenen beschreibt. Anastasiia träumt davon, anderen zu helfen, und Valentina, die aus Mariupol fliehen musste, spricht von Angst und Verlust. Die Geschichten sind vielfältig und doch eint sie alle der Wunsch nach Frieden und Sicherheit.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das International Rescue Committee (IRC) ist vor Ort und arbeitet unermüdlich mit lokalen Partnern, um lebensrettende Hilfe zu leisten. Hier in Wien, wo Yuliia und Lucas ein Stück Heimat in Form von köstlichem Essen schaffen, wird der Geist der Gemeinschaft lebendig. Ihre Reise ist nicht nur eine kulinarische, sondern auch eine menschliche – und sie hoffen, dass der Krieg bald endet, damit sie ihre Heimat in Frieden wiederaufbauen können.

Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.