Heute ist der 22.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die besorgniserregende Situation in der Färbermühlgasse in Wien-Liesing, wo sich die 60-jährige Erika H. seit Jahren mit einem hartnäckigen Schimmelproblem in ihrer Gemeindebau-Wohnung herumschlagen muss. Sie zog 2009 in die rund 50 Quadratmeter große Zwei-Zimmer-Wohnung ein und dachte, sie hätte endlich ein gemütliches Zuhause gefunden. Doch kaum ein Jahr nach ihrem Einzug traten die ersten Probleme auf: Wasserflecken an der Außenmauer und herausgedrückte Fliesen im Badezimmer. Eine beschauliche Idylle sieht anders aus!

Wiener Wohnen, die verantwortliche Hausverwaltung, hat zwar den Schimmel an den Wänden entfernt, doch das Problem scheint zurückzukehren – besonders in den kalten Wintermonaten. Erika berichtet von undichten Fenstern, die von schwarz gefärbten Dichtungen umrahmt werden. Sogar im Schlafzimmer bildet sich Eis in den Zwischenräumen. Das klingt nach einem echten Albtraum, oder? Trotz wiederholter Beschwerden hat Wiener Wohnen die Situation nicht in den Griff bekommen, und auch Nachbarn wie Josef S. (63) klagen über Feuchtigkeit im Bad, die offenbar von oben eindringt.

Streit um die Schuldfrage

Die Hausverwaltung sieht die Ursache für den Schimmel jedoch bei Erika H. selbst. Ihr wurde geraten, besser zu lüften und die Fenster nicht dauerhaft gekippt zu lassen. Das klingt, als wolle man die Verantwortung einfach abgeben! Michael Niegl, der Wohnbau-Ombudsmann der FPÖ, ist anderer Meinung und sieht definitiv Baumängel als Grund für die Misere an. Erika H. wurde auch eine kostenpflichtige Schimmelentfernung angeboten, die sie jedoch ablehnt – verständlich, denn wer will schon für etwas zahlen, das andere verursacht haben?

Ein weiteres Problem ist der Zustand des Gebäudes selbst. Der Gemeindebau aus den 1960er-Jahren hat keine Dämmung, was die Sache nicht einfacher macht. Eine Spenglerei bestätigte, dass es eine undichte Stelle am Dach gibt, die an Wiener Wohnen gemeldet wurde. Doch die Hausverwaltung fand bei einer Überprüfung keine Schäden, die einen Feuchtigkeitseintritt erklären könnten. Das klingt fast wie ein Scherz – und doch ist es bitterer Ernst für die Mieter.

Ein gemeinsames Problem

Erika H. ist nicht allein. Mehrere Mieter im selben Gebäude klagen über ähnliche Probleme, was die Situation noch frustrierender macht. Da fragt man sich natürlich, was die Verantwortlichen von Wiener Wohnen tun, um das Problem an der Wurzel zu packen. Die ständigen Schimmelbefälle im Badezimmer und Schlafzimmer sind nicht nur unangenehm, sie können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

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Die Stadt Wien hat in den letzten Jahren immer wieder über die Verbesserung der Wohnverhältnisse in Gemeindebauten gesprochen. Doch in der Realität sieht es oft anders aus. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen endlich ein Ohr für die Sorgen der Mieter haben und geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Schimmel und die Feuchtigkeit in den Griff zu bekommen. Für Erika H. und ihre Nachbarn gibt es nur eine Lösung: ein lebenswertes Zuhause ohne Schimmel – und das so schnell wie möglich!