In der bunten Filmwelt Wiens tut sich was! Der Filmfonds Wien, die zentrale Förderinstitution für die finanzielle Unterstützung von Filmprojekten, hat im Jahr 2025 einen wahren Rekord aufgestellt. Mit satten 14,8 Millionen Euro an Fördergeldern wurde das Jahr zum besten seit Bestehen des Fonds. Insgesamt wurden 179 Projekte aus verschiedenen Bereichen, darunter Kinofilme und Fernsehprojekte, unterstützt. Das ist doch ein Grund zum Feiern, oder? Ein Blick auf die Zahlen verrät: Für die Herstellung von Filmen wurden 12,3 Millionen Euro zugesagt – davon 10,1 Millionen Euro für Kinofilme. Und das ist noch nicht alles: Über 2,5 Millionen Euro flossen in die Entwicklung und Vermarktung von Projekten sowie in Maßnahmen zur Stärkung des Film- und Medienstandortes Wien.

Der Filmfonds Wien, gegründet 1976 als Wiener Filmförderungsfonds, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der größten Filmförderungsstellen in Österreich entwickelt. Jährlich vergibt er rund 12 Millionen Euro an Fördermitteln. Mit einer besonderen Struktur, die eine Gewaltenteilung zwischen Geschäftsführung, Kuratorium und einer unabhängigen Jury vorsieht, wird sichergestellt, dass die besten Projekte die Unterstützung erhalten. Die Jury besteht aus internationalen Experten, die gemeinsam mit dem Kuratorium, das aus heimischen Branchenvertretern zusammengesetzt ist, die Qualität der Anträge bewerten.

Ein frischer Wind für Nachwuchstalente

2025 war nicht nur ein Rekordjahr in finanzieller Hinsicht, sondern brachte auch frischen Wind in die Szene. Die neue Nachwuchsförderschiene Talent LAB wurde eingeführt, um jungen Filmemachern erste Produktionen zu ermöglichen. Das ist doch eine wunderbare Möglichkeit, um frische Ideen und Perspektiven in die Wiener Filmlandschaft zu bringen! Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass die vom Filmfonds geförderten Produktionen eine starke Präsenz auf internationalen Festivals hatten. Das zeigt, dass die Qualität der heimischen Filme immer mehr Anerkennung findet.

Ein besonderes Highlight war die Gery-Seidl-Komödie „Aufputzt is‘“, die fast 450.000 Kinobesuche verzeichnen konnte. Das ist eine Marke, die zuletzt vor 27 Jahren von einem österreichischen Film erreicht wurde. Eine echte Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie gut das Publikum auf heimische Produktionen reagiert. Natürlich gibt es auch Herausforderungen, wie die Hoffnung auf die Einführung einer Zwangsabgabe für Streamingdienste. Damit könnten mehr Mittel in heimische Produktionen fließen, was für die Branche enorm wichtig wäre.

Vielfalt und Unterstützung für die Filmbranche

Der Filmfonds Wien fördert nicht nur die Herstellung von Kinofilmen, sondern unterstützt auch Dokumentarfilme, Kinderfilme sowie Fernsehfilme und -serien. Diese breite Palette an Fördermöglichkeiten ist entscheidend für die Vielfalt im österreichischen Film. Außerdem wird Wert auf die Einhaltung des sogenannten Wiener Filmbrancheneffekts gelegt, was bedeutet, dass mindestens 100% der Fördermittel der Filmwirtschaft in Wien zugutekommen müssen. Das sorgt dafür, dass das Geld da ankommt, wo es am meisten gebraucht wird.

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Die Stadt Wien hat im Jahr 2023 den Filmfonds mit 11,5 Millionen Euro finanziert, und für 2024 wurde das Budget auf 13,5 Millionen Euro erhöht. Das sind doch erfreuliche Nachrichten für alle, die sich für die heimische Filmindustrie begeistern! Mit einer soliden finanziellen Basis kann der Filmfonds Wien weiterhin eine wichtige Rolle als Drehscheibe des internationalen Filmschaffens spielen.

Zusätzlich gibt es noch die Vienna Film Commission, die als Anlaufstelle für Dreharbeiten in Wien fungiert. Sie unterstützt bei Behördenwegen und hat eine umfassende Motiv- und Branchendatenbank – alles, was das Filmherz begehrt! Diese vielfältigen Unterstützungsangebote tragen dazu bei, Wien als Film- und Medienstandort weiter zu stärken. Wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald die nächsten großen Erfolge auf der Leinwand. Auf jeden Fall bleibt es spannend!