Im Herzen des Dritten Wiener Gemeindebezirks entsteht mit dem Projekt „Village im Dritten“ ein ganz neues Wohngefühl. Auf über 11 Hektar Fläche wird hier ein Quartier geschaffen, das nicht nur durch seine moderne Architektur glänzt, sondern auch einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität legt. Rund 2.000 Wohnungen, ergänzt durch Büro- und Gewerbeflächen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Bildungsangebote, sind geplant. Und das Beste daran? Der großzügige Bert-Brecht-Park, der über 2 Hektar groß ist, wird direkt vor der Haustür zum Verweilen einladen.
Die Wohnungen im Baufeld 13 stellen einen echten Hingucker dar. Hier erwarten die zukünftigen Bewohner 143 Eigentumswohnungen zwischen 45 und 110 m², die sich durch eine durchdachte Raumaufteilung und moderne Annehmlichkeiten auszeichnen. Zweiseitig belichtete Wohnungen, Freiraumzimmer und überdachte Balkone sorgen dafür, dass Licht und Luft nicht zu kurz kommen. Die Klinkerfassade mit verglasten Balkonen fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und schafft ein einladendes Ambiente.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Die Energieversorgung des Projekts ist ein weiteres Highlight. Mit einem modernen Energienetz, das Erdsonden und Wärmepumpen für Heizung und Kühlung nutzt, setzt man hier auf zukunftsorientierte Lösungen. Dazu kommen Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung und eine Fußbodenheizung, die für behagliche Wärme sorgt. Das alles führt zu einem Heizwärmebedarf von nur 20,9 kWh/m²a – ein echter Gewinn für den Geldbeutel und die Umwelt.
Die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant, und die Lage könnte nicht besser sein. Direkt am Bert-Brecht-Park gelegen, profitieren die Bewohner von einer exzellenten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Straßenbahn, S-Bahn und U-Bahn sind nur einen Katzensprung entfernt. Außerdem gibt es in der Nähe zahlreiche Einkaufs- und Gastronomieflächen sowie kulturelle Highlights, die das Leben in Wien so lebenswert machen.
Wiener Wohnbau und soziale Verantwortung
In Wien wird nicht nur Wert auf moderne Architektur gelegt, sondern auch auf sozialen Wohnbau. Über 60 Prozent der Wiener*innen leben in geförderten oder Gemeindewohnungen. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Teil der Identität der Stadt, die sich als Vorbild für soziale Wohnprojekte weltweit etabliert hat. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, auch in den kommenden Jahren mehr leistbaren Wohnraum zu schaffen. So sind bis 2025 insgesamt 5.700 neue Wohnungen im Rahmen des „Gemeindebau Neu“ geplant.
Die Wohnbau-Offensive 2024+ ist ein weiteres Beispiel für das Engagement Wiens, die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt anzugehen. Mit einem Bauvolumen von 2,8 Milliarden Euro und einer Förderung von 1,1 Milliarden Euro werden 22.200 sozial-nachhaltige Wohnungen in den nächsten Jahren geschaffen. Die Stadt fördert nicht nur den sozialen Wohnbau, sondern setzt auch auf ökologische Prinzipien wie Fassaden- und Dachbegrünungen sowie alternative Energielösungen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Wiener Stadtregierung plant zudem, die Bauordnung zu novellieren, um leistbares Wohnen und Klimaschutz noch stärker miteinander zu verknüpfen. In einer Zeit, in der der Wohnungsmarkt vor vielen Herausforderungen steht, ist es wichtig, innovative Ansätze zu verfolgen. Die Entwicklung der Stadtviertel wird dabei durch die Initiative „Wiener Stadtquartiere“ unterstützt, die darauf abzielt, gute Anbindungen an den öffentlichen Verkehr und Nahversorgung zu gewährleisten.
Wien bleibt eine Stadt, die nicht nur durch ihre Architektur besticht, sondern auch durch ihr soziales Engagement. Die Wohnungen im „Village im Dritten“ sind ein weiteres Puzzlestück in einem großen Bild, das zeigt, wie man modernes Leben und soziale Verantwortung miteinander verbinden kann. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieses Projekt entwickeln wird. Und wer weiß, vielleicht wird das Leben in diesem neuen Quartier eines Tages zum begehrtesten Geheimtipp der Stadt.