Rooftop-Rendezvous: Ein Schwimmbad über den Dächern der Josefstadt?
In der Josefstadt tut sich was! Die FPÖ hat einen Antrag für ein öffentliches Rooftop-Schwimmbad eingebracht – ja, richtig gehört, ein Schwimmbad über den Dächern der Stadt. In der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde dieser Antrag einstimmig angenommen, und das ist schon mal ein Zeichen. FPÖ-Klubobmann Felix Schachner hebt hervor, dass es dringend Lösungen für die zunehmende Hitze in der dicht bebauten Josefstadt braucht. Schließlich wird der Sommer nicht kühler, und ein erfrischendes Bad könnte da Gold wert sein.
Aktuell gibt es allerdings noch keinen konkreten Plan, wo dieses Schwimmbad entstehen könnte. Der Antrag ist eher als Prüfauftrag formuliert, und die MA 44 – Bäder hat bereits klargestellt, dass so ein Projekt nicht auf der Agenda steht. Im Bäderbauprogramm 2030 ist ein Rooftop-Schwimmbad ebenfalls nicht vorgesehen. Es scheint, als würde die Stadt diese Idee eher als privates Vorhaben der Hauseigentümer ansehen. Dabei müssen zahlreiche bauliche und statische Fragen geklärt werden, bevor man sich auf die Liegen legen kann.
Ein prüfenswerter Vorschlag
Bezirksvorsteher Martin Fabisch von den Grünen findet die Idee durchaus prüfenswert und zeigt sich offen für weitere Überlegungen. Das ist doch schon mal ein positiver Schritt! Dennoch bleibt abzuwarten, wie es mit der Umsetzung aussieht. Bisher sind öffentliche Projekte dieser Art in Wien eher unbekannt, abgesehen von einigen Dachschwimmbädern in Wohnbauten. Vielleicht könnte das Schwimmbad auf dem Dach aber ein echter Trendsetter werden – eine Oase inmitten der urbanen Hektik.
Die Wiener Bädersaison hat am 2. Mai begonnen, und wie es aussieht, zieht es die Badegäste auch in diesem Jahr wieder in Scharen zu den städtischen Standorten. Trotz angespannter Budgetlage hat SPÖ-Bäder-Stadtrat Jürgen Czernohorszky versichert, dass der Betrieb aller städtischen Bäder bis 2026 garantiert ist. Das ist eine beruhigende Nachricht für alle Wasserratten. Um 2,3 Millionen Euro soll die Stadt heuer einsparen, was einige Änderungen mit sich gebracht hat. Zum Beispiel war der Zutritt zu vier Kombibädern nur über den Freibadbereich möglich – für viele Besucher, besonders ältere Menschen, eine recht mühsame Angelegenheit.
Doch die Stadt hat reagiert: Ab Mitte Mai ist der Zutritt zur Schwimmhalle bei Schlechtwetter wieder möglich. Das klingt doch schon mal besser! Und die Zahlen sprechen für sich: Im Mai 2023 zählte man 235.310 Besucher – ein Plus von 116 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Also, die Lust auf Schwimmen und Planschen ist ungebrochen, auch wenn der Mai 2025 nicht unbedingt als der beste Monat in die Geschichte eingehen wird. Es bleibt spannend, wie sich die Schwimmbadlandschaft in Wien entwickeln wird.
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