Ein Schauspielensemble schnallt sich an und macht sich auf den Weg – mit einem blau-gelben Bus durch das malerische Niederösterreich. Die Gruppe, die sich auf die letzte Vorstellung der „Odyssee“ vorbereitet, hat sich für einen besonderen Termin viel vorgenommen. Das Ziel? Ein Ort mit einem Namen, der mit „Wolf“ beginnt. Auf dem Weg dorthin gibt es jedoch einige unerwartete Hürden zu überwinden. Der Busfahrer ist verschwunden, und die Schauspieler müssen das Steuer selbst in die Hand nehmen. Eine holprige Fahrt, die nicht nur die Nerven der Darsteller strapaziert, sondern auch die Ankunft zur Premiere in Frage stellt.

Inmitten dieser chaotischen Reise, die als Zerreißprobe beschrieben wird, bleibt die Vorfreude auf das Stück „Speed – auf den letzten Metern“ ungebrochen. Die Regie führen die talentierten Sarah Viktoria Frick und Martin Vischer. Das Stück, das ab 13 Jahren empfohlen wird, vereint humorvolle und kindische Elemente und enthält Anspielungen auf die Actionhelden der 90er Jahre, insbesondere auf die Filme von Keanu Reeves. Die Vorbereitungen im Bus sind intensiv, auch wenn nicht alle Schauspieler textfest sind. Es ist eine aufregende, wenn auch nervenaufreibende Reise durch die Welt des Theaters.

Eine letzte Premiere

Die bevorstehende Premiere hat für viele der Darsteller eine besondere Bedeutung. Einige könnten dies als ihre letzte Chance erleben, auf der Bühne in Niederösterreich zu stehen, während Marie Rötzer, die künstlerische Leiterin, in die Hauptstadt wechselt. Ihre Nachfolgerin, Patricia Nickel-Dönicke, wird im Herbst die Leitung in St. Pölten übernehmen. Die letzte Produktion unter Rötzers Ägide wird als wehmütige, humorvolle und actionreich-entschleunigte Hommage an zehn Theaterjahre beschrieben. Themen wie Abschied, Teamgeist, Liebe und Tod ziehen sich durch das Stück, das auf bekannten Motiven aus Actionfilmen basiert.

Das Bühnenbild, gestaltet von Giovanna Bolliger, und die Musik von Bernhard Mooshammer verleihen der Vorstellung den letzten Schliff. Während sich die Schauspieler auf die Herausforderungen der Aufführung vorbereiten, bleibt die Frage, ob sie rechtzeitig ankommen. Die Nervosität in der Gruppe ist spürbar, und trotz der Schwierigkeiten muss die Vorstellung stattfinden. Es ist ein Moment, der die Leidenschaft für das Theater und die Hingabe der Künstler widerspiegelt.

Der Produktionsprozess

Der Weg zur Premiere ist jedoch nicht nur eine Reise im Bus. Der gesamte Produktionsprozess im Theater umfasst viele Schritte, von der ersten Idee bis zur Aufführung. Die Regisseure Frick und Vischer haben die Herausforderung angenommen, große (pop-)kulturelle Stoffe mit existentiellen Fragestellungen zu kombinieren. So wird die Idee des Stücks entwickelt und schließlich zur Aufführung gebracht. Die erste Besetzung wird festgelegt, Bühnenbild und Kostüme in Werkstätten hergestellt, und die Marketingabteilung kümmert sich um den Ticketvertrieb.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Nach der Premiere wird das Stück bis zur letzten Vorstellung aufgeführt, während die Künstlerische Leitung und das Betriebsbüro für die Qualität des Stücks verantwortlich sind. In dieser besonderen Reise durch Niederösterreich wird deutlich, dass die Liebe zum Theater und die Zusammenarbeit im Ensemble eine treibende Kraft sind, die alle Herausforderungen überwindet – auch wenn es manchmal turbulent zugeht.