Im wunderschönen Calasanzsaal der Josefstädter Schule wurde ein ganz besonderer Anlass gefeiert: Die „Vereinigung ehemaliger PiaristengymnasiastInnen“ beging ihr 75-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das nicht nur die Erinnerungen an die Schulzeit wachruft, sondern auch die Herzen der Absolventen höher schlagen lässt. Man könnte sagen, es war wie ein großes Familientreffen, bei dem sich Maturajahrgänge verschiedener Generationen zusammenfanden, um in Nostalgie zu schwelgen und die gemeinsamen Erlebnisse zu teilen. Zu hören, wie die alten Geschichten erzählt wurden, das hatte etwas Warmes, Fast-Kuscheliges.
Ein Highlight der Feier war die Quiz-Show, die sich mit der Geschichte des Piaristengymnasiums am Jodok-Fink-Platz 2 beschäftigte. Oliver Polzer, ein Absolvent aus dem Jahr 1991, übernahm die Moderation und ließ die Teilnehmer in Erinnerungen schwelgen. Die richtige Antwort auf die Quizfrage – die Identität des Direktors von 1963 bis 1973 – war Karl Paradeiser. Die Veranstaltung war durchzogen von Lachen und Scherzen, und die Atmosphäre war so lebendig, dass man fast die Schulbank wieder drücken wollte.
Ein Zeichen der Verbundenheit
Direktor Philipp Krischke war sichtlich stolz auf die engagierte Arbeit des Vereins, der die Schüler nicht nur während der Sportwochen unterstützt, sondern auch bei der Berufsorientierung zur Seite steht. „Der Kontakt zwischen Absolventen und aktuellen Schülern ist von unschätzbarem Wert“, betonte er, und man konnte die Zustimmung in den Gesichtern der Anwesenden sehen. Auch Erwin Taschek, ein Maturant von 1939, schaltete sich per Videobotschaft zu und vermittelte ein Gefühl von Beständigkeit und Zusammenhalt. Mit 105 Jahren ist er ein lebendiges Beispiel dafür, dass die Erinnerungen an die Schulzeit ein Leben lang tragen.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Tanzperformance, die die Absolventen zur Aufführung brachten – eine Neuauflage ihrer Darbietung vom Piaristenball. Es war eine beeindruckende Kombination aus Nostalgie und Energie, und man konnte die Freude spüren, die diese gemeinsamen Erinnerungen mit sich brachten.
Ehrenringe für die Zukunft
Bevor wir uns wieder dem feierlichen Teil des Abends zuwenden, ist es wichtig, einen Blick auf das traditionelle Schulfest des Piaristengymnasiums zu werfen, das in der ersten Schulwoche stattfand. Dort wurden Ehrenringe an zehn Absolventinnen und Absolventen des Maturjahrgangs 2024/25 verliehen. Die Kriterien für diese Auszeichnung? Fleiß, Begabung und Konsequenz. Ein wahrhaft ehrendes Zeichen, das vom Elternverein zur Verfügung gestellt wurde. DI Richard Roth und Direktorin Maga. Bärbel Jungmeier überreichten die Ringe im festlichen Rahmen des Piaristentheaters, umrahmt von der Schulband unter der Leitung von Maga. Maria Dalinger-Liebhart.
Die Silbernen Ehrenringe für die Maturantinnen und Maturanten des Vorjahres, die mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen haben – wie Konstanze Angermayr oder Tobias Hufnagl – wurden in einem feierlichen Akt übergeben. Die goldenen Ringe gingen an Schüler, die die ersten sieben Jahre mit Auszeichnung und die 8. Klasse sowie die Reifeprüfung mit „Sehr gut“ abgeschlossen haben, darunter Mathias Brodner und Caroline Gittenberger. Ein echtes Zeichen des Erfolgs und des Engagements!
Gemeinschaft und Unterstützung
Der Zusammenhalt am BG8 ist ein zentrales Element der Schulgemeinschaft. Lehrerinnen und Lehrer sind nicht nur engagiert, sondern auch kompetent. Sie schaffen eine inspirierende Lernumgebung, in der sich die Schüler wohlfühlen und ihre Talente entfalten können. Die Schüler selbst sind vielseitig interessiert und nehmen aktiv am Schulleben teil – sei es bei Projekten oder verschiedenen Aktivitäten. Eltern bringen sich ein und unterstützen ihre Kinder, was die positive Lernatmosphäre zusätzlich stärkt. Hier wird klar, dass Bildung nicht nur in den Klassenzimmern stattfindet, sondern auch durch die enge Partnerschaft zwischen Eltern und Schule.
So schließt sich der Kreis – vom feierlichen Jubiläum der Altpiaristen über die Ehrungen der aktuellen Schüler bis hin zur wertvollen Gemeinschaft am Piaristengymnasium. In Josefstadt wird nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt und geliebt!