Am 1. Mai 2026 ist es wieder so weit: Der beliebte Fotowettbewerb „Blühendes Zuhause“ startet in Wien zum 18. Mal. Heuer steht er ganz unter dem Motto „Wien blüht auf“. Ab sofort sind alle Wienerinnen und Wiener eingeladen, ihre grünen Oasen zu zeigen und Fotos ihrer schönsten Balkone, Fensterbänke, Gemeinschaftsgärten und Insektenparadiese einzureichen. Und das Beste daran: Die Teilnahme ist kostenlos!
Dieser Wettbewerb hat sich zu einer wahren Tradition entwickelt und erfreut sich großer Beliebtheit. Neu in diesem Jahr sind die vier thematischen Kategorien, die nicht nur Kreativität, sondern auch ökologische Verantwortung fördern. Es werden die besten Insektenparadiese, Naschplatzerl für Selbstversorger, naturnahe Gestaltungen in der Kategorie „Wilde Schönheit“ sowie die kleinen, aber feinen „Klein, aber oho!“ Flächen gesucht. Zudem wird ein spezieller Preis für Bewohner von Gemeindebauten vergeben.
Wettbewerbsdetails und Einreichung
Der Wettbewerb läuft bis zum 16. August und ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Einsendungen sowohl online als auch per Post einzureichen. Die Website für die Einreichungen ist bluehendeszuhause.at, während die Postadresse für die Einsendungen: Wohnservice Wien, Blühendes Zuhause, Guglgasse 7–9/2. OG, 1030 Wien ist. Eine Fachjury, bestehend unter anderem aus dem renommierten Biogärtner Karl Ploberger, wird die Sieger kürt und Preise vergeben, die unter anderem signierte Bücher von Ploberger umfassen.
Zusätzlich wird ein Ranking der Bezirke auf einer gefärbten Bezirkskarte erstellt, das zeigt, wo die blühendsten Ecken Wiens zu finden sind. Damit bringt der Wettbewerb nicht nur individuelle Gärten ins Rampenlicht, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Stadt.
Urban Gardening und seine Bedeutung
Urban Gardening gewinnt nicht nur in Wien, sondern weltweit an Bedeutung. Über 50 % der Weltbevölkerung lebt mittlerweile in Städten, was die Notwendigkeit nachhaltiger Lebensräume deutlich macht. Der Wettbewerb „Blühendes Zuhause“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie städtisches Gärtnern die Lebensqualität in urbanen Gebieten steigern kann.
Gemeinschaftsgärten und die Erweiterung der grünen Infrastruktur sind essenziell für die Stadtökologie. Sie tragen zur Biodiversität bei, indem sie verschiedene Pflanzenspezies einführen und neue Lebensräume schaffen. Zudem regulieren grüne Flächen das Mikroklima und mildern den urbanen Wärmeinseleffekt. Urban Gardening bietet nicht nur ökologische Vorteile, wie die Verbesserung der städtischen CO₂-Bilanz, sondern fördert auch soziale Inklusion und den Austausch von Wissen und Ressourcen unter den Stadtbewohnern.
Mit einem solchen Engagement für die Natur und die Umwelt wird deutlich, wie wichtig es ist, dass wir alle unseren Beitrag leisten, um unsere Städte lebenswert zu gestalten. Der Wettbewerb „Blühendes Zuhause“ lädt uns dazu ein, kreativ zu werden und unsere Liebe zur Natur in die Tat umzusetzen – eine Einladung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.