In Hietzing, wo die Grüntöne der Parks und Gärten die Seele streicheln, gibt es Themen, die selbst die sanfteste Brise schütteln kann. So zum Beispiel die Erkrankung Vitiligo, auch bekannt als Weißfleckenkrankheit. Eine Autoimmunerkrankung, die den Körper dazu bringt, seine eigenen Pigmentzellen anzugreifen. Das Resultat? Helle Hautflecken – unschuldig, aber oft mit einem Stigma behaftet. Die Ursachen sind unklar, und viele Betroffene kämpfen nicht nur mit den physischen Folgen, sondern auch mit gesellschaftlichen Vorurteilen. Eine, die sich nicht versteckt, ist die talentierte österreichische Sängerin Kaleen. Sie trat 2024 beim Songcontest an und nutzt ihre Plattform, um für mehr Aufklärung und Verständnis zu werben.

Da gibt es noch eine andere gesundheitliche Herausforderung, die oft im Schatten steht: das chronische Erschöpfungssyndrom, oder ME/CFS. Diese neurologische Erkrankung ist nicht nur ein Wortungetüm, sondern eine ernsthafte Belastung für die Betroffenen. Es ist eine Multisystemerkrankung, die sowohl das Immunsystem als auch das autonome Nervensystem betrifft. Ein erschreckendes Merkmal ist die Post-Exertional Malaise (PEM) – eine Erschöpfung, die nach minimaler Belastung auftritt und die Lebensqualität stark einschränkt. Rund 25 % der Patienten sind sogar bettlägerig. Was bleibt, ist oft eine schleichende Isolation, während die Gesellschaft das Thema eher stiefmütterlich behandelt.

Gartentherapie: Ein grüner Weg zur Heilung

Inmitten dieser Herausforderungen tut sich jedoch ein Lichtblick auf. In der Klinik Hietzing wird Gartentherapie immer beliebter. Diese Form der Therapie ergänzt klassische Behandlungen und hat positive Effekte auf die psychische Gesundheit – besonders bei Depressionen, Angststörungen und Burnout. Die Patienten arbeiten im Garten, und es ist nicht nur eine körperliche Betätigung, sondern auch eine Art Meditation. Man lernt, mit Misserfolgen umzugehen und im Hier und Jetzt zu sein. Wenn man sieht, wie die Pflanzen blühen und gedeihen, fühlt man sich ein Stück weit selbst auch lebendiger.

Doch zurück zur Gesundheit: Sodbrennen ist ein weiteres, weit verbreitetes Übel, das viele plagt. Es wird durch zurückfließende Magensäure verursacht und kann, wie Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt, durch Ernährung und Essgewohnheiten beeinflusst werden. Die Frage, wann eine Operation notwendig ist, bleibt oft unbeantwortet. Das ist ein bisschen wie das Warten auf den nächsten Bus – man weiß nie, ob er gleich kommt oder ob man noch lange stehen muss.

Die Kraft des Tischtennis

Bewegung ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit, und Tischtennis ist da eine wunderbare Möglichkeit. Diese Sportart erfreut sich weltweit großer Beliebtheit und bringt Menschen unterschiedlichen Alters zusammen. Öffentliche Tischtennisplatten sind in urbanen Räumen eine Einladung zur Aktivität. Senioren profitieren besonders von diesem Sport, wie mehrere Weltmeisterinnen bestätigen. Es ist nicht nur ein Spiel, es ist eine Art von Lebensfreude, die durch den Klang des Schlägers und das Klatschen des Balls verstärkt wird.

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Und während wir bei den Themen sind, die das Leben bereichern, ist es wichtig, über ME/CFS zu sprechen. Diese Erkrankung tritt häufig nach Infekten auf, oft ausgelöst durch Viren wie das Epstein-Barr-Virus oder sogar COVID-19. Viele Betroffene wissen nicht, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, die ähnliche Kämpfe ausfechtet. Es gibt keine spezifische Therapie, aber Pacing – eine Art Energiemanagement – ist das A und O im Umgang mit der Erkrankung. Es hilft, die Kräfte zu dosieren und Überlastung zu vermeiden.

Der Umgang mit ME/CFS erfordert Geduld und Verständnis. Die Begleiterscheinungen sind vielfältig – von kognitiven Beeinträchtigungen über Muskelschmerzen bis hin zu Schlafstörungen. So kann das Leben schnell zu einem Drahtseilakt werden, bei dem jeder Schritt wohlüberlegt sein muss. Die Herausforderungen sind enorm, aber mit Unterstützung aus der Gemeinschaft und von Fachleuten kann jeder Einzelne einen Weg finden, um zu leben – trotz der Schatten, die diese Erkrankungen werfen.