Am 6. Mai 2026 fand im Restaurant Bergwirt die Mitgliederversammlung von NEOS Hietzing statt. Ein Anlass, der nicht nur zum Rückblick auf das vergangene Jahr einlud, sondern auch die Weichen für die Zukunft des Bezirks stellen sollte. Die Mitglieder und Interessierten versammelten sich, um das neue Bezirksteam zu wählen und über die inhaltliche Arbeit sowie die Umsetzung der Wahlversprechen zu diskutieren. Ein herzliches Dankeschön ging an das bisherige Bezirksteam, das in den vergangenen Jahren mit viel Engagement gearbeitet hat. Besonders erwähnt wurden die Pionier:innen Franz Zaufall, Johannes Bachleitner und Dr. Stephanie Krisper, die sich unermüdlich für die Belange des Bezirks eingesetzt haben.

Ein frischer Wind weht nun durch Hietzing, denn das neue Bezirksteam wurde gewählt. An der Spitze steht Dr. Arabel Bernecker-Thiel, die nicht nur im Wiener Gemeinderat, sondern auch im Landtag als Sprecherin für Soziales, Generationen, Internationales und Tierschutz aktiv ist. Unterstützt wird sie von Ahmad Bachir, einem langjährigen NEOS-Mitglied, sowie Marco Winkler, MSc., der sich um Gesundheit, Soziales, Sport, den Stadtrechnungshof und die Wiener Bäder kümmert. Dion Jashari bleibt als Bezirksmanager aktiv, während Kathi Kainz als Klubobfrau das Team ergänzt. Mit diesem engagierten Team möchte NEOS Hietzing frische Ideen und neue Perspektiven in die politische Arbeit einbringen.

Transparenz für kleine Betriebe

Ein zentrales Thema, das auch in Hietzing auf der Agenda steht, ist die Bürokratiebelastung für kleine Betriebe, insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Diese stehen täglich vor der Herausforderung, sämtliche Pflichten und Verantwortungen alleine zu bewältigen. Da es oft an Compliance-Verantwortlichen oder Rechtsabteilungen mangelt, wird die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen zur echten Herausforderung. Die Überlastung durch Bürokratie ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine bittere Realität, die viele Unternehmerinnen und Unternehmer im Bezirk erleben.

In einem Artikel von Marlene Graupner wurde auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die kleine Betriebe im Alltag bewältigen müssen. Neben der Überbürokratisierung wurden auch innovative Ansätze wie die Einführung von WhatsApp-Kanälen für Unternehmen und die Vorstellung des Wiener Startups Hirebuddy thematisiert. Dieses Startup hat sich darauf spezialisiert, informelle Jobempfehlungen zwischen Freunden zu strukturieren und monetarisiert. Solche Neuerungen könnten für viele Betriebe eine Erleichterung darstellen, während sie gleichzeitig den Herausforderungen des Alltags begegnen.

Ein Blick auf die Entbürokratisierungsmaßnahmen

Die Bundesregierung hat ebenfalls Schritte unternommen, um bürokratische Belastungen zu reduzieren. Das umfassende Entbürokratisierungspaket, das im Dezember 2025 beschlossen wurde, soll nicht nur Gewerbe und Wirtschaft entlasten, sondern auch die Verwaltung effizienter gestalten. Staatssekretär Sepp Schellhorn bezeichnete dieses Paket als „Startschuss für einen Prozess“, der sich durch die gesamte Legislaturperiode ziehen soll. Maßnahmen wie digitale Meldebestätigungen und ein One-Stop-Shop für Genehmigungen sind nur einige der Ansätze, die darauf abzielen, den Bürger:innen und Unternehmen das Leben zu erleichtern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat betont, dass es wichtig ist, die Bürokratiekosten, die jährlich rund 15 Milliarden Euro betragen, zu reduzieren. Ein Beispiel für den Bürokratieabbau ist die Reisepassbeantragung, die nun ohne Vorlage des Staatsbürgerschaftsnachweises möglich ist, da dieser digital vorliegt. Solche Maßnahmen sind nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern könnten auch kleinen Betrieben in Hietzing und darüber hinaus zugutekommen.

Die Herausforderungen sind groß, aber mit einem motivierten neuen Bezirksteam und den richtigen politischen Rahmenbedingungen könnte Hietzing auf dem Weg zu einem modernen, offenen und zukunftsorientierten Bezirk sein. Es bleibt spannend, wie sich die politische Landschaft entwickeln wird und welche neuen Ideen und Projekte aus diesen Anstrengungen hervorgehen werden.