Was für ein schöner Tag in Wien-Hernals! Heute, am 24. Mai 2026, hat sich Alexandra Augustin die Zeit genommen, um das Wödscheim-Team in ihrem gemütlichen Wohnzimmer zu empfangen. Es ist immer wieder faszinierend, wie Musik Menschen zusammenbringen kann, und genau das passiert hier. Alexandra hat uns nicht nur herzlich empfangen, sondern auch das dritte Album „The Crux“ von Killed By 9V Batteries vorgestellt, einer Band, die in der steirischen Musikszene schon lange für Furore sorgt.
„The Crux“ – das klingt fast schon wie ein Geheimnis, das darauf wartet, gelüftet zu werden. Die Band hat sich 2011 über Siluh Records einen Namen gemacht, und dieses Album ist leider das letzte ihrer Schaffenszeit, bevor sie 2014 die Segel strichen. Man kann sich ja kaum vorstellen, wie es klingt, wenn vier kreative Köpfe wie Wolfgang Möstl, Mario Zangl, Mario Loder und Philipp Ludersdorfer zusammen in einem Raum sind. Und ja, Wolfgang Möstl kennt man jetzt unter dem Namen Wolfgang Lehmann. Er hat sich mit seinem Gesang, der Gitarre und der Orgel in die Herzen vieler Fans gespielt. Auch sein Schaffen mit Mile Me Deaf und Naked Lunch – da geht einem das Herz auf!
Ein Blick in die Vergangenheit
Es ist ein bisschen wie eine Zeitreise, die uns Alexandra hier bietet. Killed By 9V Batteries haben mit ihren noisigen Klängen die Grenzen des Gewöhnlichen gesprengt und viele junge Musiker inspiriert. Wolfgang Möstl ist nicht nur ein Sänger, sondern auch ein kreativer Kopf hinter vielen Songs. Seine jüngsten Arbeiten als Songwriter und Produzent, etwa für Voodoo Jürgens’ „Gschnas“, zeigen, dass der Mann ein wahres Multitalent ist.
Besonders spannend ist auch, dass Simon Nowak, besser bekannt als Deschek, bis heute als Co-Host bei Wödscheim aktiv ist. Man fragt sich, wie viel von der alten Band-Dynamik in die heutigen Projekte einfließt. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese Musiker sich weiterentwickeln, während sie gleichzeitig ihre Wurzeln nicht vergessen. Das ist eine Art von Kontinuität, die in der schnelllebigen Musikszene selten geworden ist.
Die Zukunft im Blick
Die Geschichten, die in einem Wohnzimmer wie diesem erzählt werden, sind oft die wertvollsten. Hier sitzen Menschen zusammen, die sich für Musik begeistern, die ihre Erfahrungen teilen und die Erinnerungen an vergangene Zeiten lebendig halten. Alexandra und das Wödscheim-Team schaffen es, einen Raum zu eröffnen, in dem diese Geschichten gehört werden können. Es ist ein bisschen wie ein Familientreffen der Musikszene, in dem jeder seinen Platz hat.
Während wir hier sitzen, spürt man die Leidenschaft und den Respekt gegenüber der Musik. Es ist nicht nur eine Diskussion über vergangene Alben, sondern auch eine ehrliche Reflexion über das, was Musik für uns alle bedeutet. Wenn man so will, ist das ein kleiner, aber feiner Kreis von Freunden, die sich um eine gemeinsame Leidenschaft versammeln. Und das, das kann man nicht hoch genug schätzen!