Das Jörgerbad in Hernals, ein beliebter Ort für Schwimmer und Sonnenanbeter, hat seine Tore vorerst geschlossen. Ab dem 6. Juli 2023 wird dort kein Badebetrieb mehr stattfinden. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsarbeiten, die für die langfristige Erhaltung des Standorts notwendig sind, wie Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) betont. Die Stadt Wien hat die Notwendigkeit erkannt und plant, die Badewassertechnik, die Lüftung, die Sanitäranlagen und sogar die Holzschalung der Schwimmhallendecke grundlegend zu erneuern. So wird das Jörgerbad nach der Sanierung hoffentlich wieder strahlen wie eh und je.

Aber das ist nicht alles! Auch das Neuwaldegger Bad bleibt weiterhin geschlossen, da ein neuer Betreiber gesucht wird. Gespräche sind im Gange, und eine Wiedereröffnung könnte möglicherweise im Jahr 2027 stattfinden, vorausgesetzt, die Renovierungsarbeiten verlaufen nach Plan. Die Hernalser Bürger stehen nun vor der Herausforderung, ihre Schwimmmöglichkeiten woanders zu finden. Glücklicherweise gibt es einige nahegelegene Bäder, wie das Kongressbad oder das Schafbergbad, die regulär geöffnet sind und einen erfrischenden Ausgleich bieten.

Umfassende Sanierungen und Energiesparmaßnahmen

Die MA 44 (Bäder) hat angekündigt, dass die Sanierungsarbeiten im Jörgerbad nicht nur dringend notwendig sind, sondern auch im Rahmen umfassender Energiesparmaßnahmen durchgeführt werden. Diese sind Teil eines größeren Plans, um die Bäder in Wien zukunftssicher zu machen. Im Sommer 2023 wird es also in Hernals keine Schwimmmöglichkeiten geben, was für viele ein herber Rückschlag ist – insbesondere für die Familien und Kinder, die sich auf die Badesaison gefreut haben. Die reguläre Badesaison in Wien beginnt normalerweise Anfang Mai, aber in Hernals wird sie heuer stark eingeschränkt.

Das Jörgerbad ist ein geschätzter Ort für viele. Es war nicht nur ein Schwimmbad, sondern ein Treffpunkt für die Gemeinschaft, ein Ort, an dem Freundschaften geschlossen und Erinnerungen gesammelt wurden. Mit den umfassenden Sanierungen soll der Betrieb langfristig gesichert werden, was Hoffnung macht für die Zukunft.

Investitionen in die Zukunft

Um die Schwimmkultur in Wien zu fördern, investiert die Stadt Wien stolze 115 Millionen Euro in die Neuerrichtung von fünf Schwimmhallen. Diese Maßnahme ist Teil der Bäderstrategie 2030, die eine Basisversorgung für alle Wiener*innen gewährleisten soll. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Kindern das Schwimmen beizubringen, was in unserer schnelllebigen Zeit mehr denn je wichtig ist. Die geplanten Aufwertungen an bestehenden Standorten beinhalten nicht nur Wasserspielplätze, sondern auch den Ausbau barrierefreier Einrichtungen – ein Schritt in die richtige Richtung!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Moment bleibt nur abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Die Sanierungen und die Suche nach einem Betreiber für das Bad Neuwaldegg sind nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für Verbesserungen. Hernals wird bald wieder einen Ort der Begegnung und des Wassersports brauchen, und die Vorfreude darauf ist groß. Bis dahin müssen wir uns mit den benachbarten Bädern begnügen und hoffen, dass die kommenden Jahre uns viele schöne Schwimmmomente bringen.