Heute ist der 15.06.2026, und in Hernals gibt es mal wieder Aufregung rund um den Hernalser Postsportplatz. Die Österreichische Post AG hat sich verpflichtet, diesen geschätzten Sportplatz zu erhalten, was für viele eine Erleichterung ist. Denn der Postsportverein Post SV, der hier seit 1973 einen unbefristeten Bestandsvertrag hat, warnt vor einer drohenden „Filetierung“ des Areals. Es ist schon verrückt, wie lange diese Diskussionen über eine mögliche Verbauung des rund 15 Hektar großen Geländes andauern!

Ein Unternehmenssprecher der Post AG hat zwar betont, dass die Sportflächen nicht bebaut werden sollen, doch die Bedenken des Post SV sind nicht unbegründet. Da ist die Angst, dass die geplanten Ausschreibungsverfahren, die Ende Juni starten sollen, den gemeinnützigen Betrieb gefährden könnten. Und das wäre wirklich ein herber Schlag für die Sportgemeinschaft hier. Dabei sind die Details über die Zukunft der Trainingshallen und Squashcourts noch unklar.

Verbauung nur auf versiegelten Flächen

Die Post AG plant, Wohnungen ausschließlich auf bereits versiegelten Flächen am Rand des Grundstücks zu errichten. Das klingt zunächst nach einem vernünftigen Kompromiss, aber die Sorgen der Sportler bleiben. Der Post SV hat schließlich einen wichtigen Platz in der Herzen der Hernalser – und nicht nur dort. Die Möglichkeit, dass eine Ausschreibung ohne Zustimmung des Post SV rechtlich nicht möglich ist, gibt den Sportlern etwas Hoffnung.

Ein weiteres wichtiges Detail ist, dass die Post AG gesetzlich verpflichtet ist, den zukünftigen Sportbetrieb transparent auszuschreiben. Das bedeutet, dass auch gemeinnützige Betreiber die Chance haben, sich für den Betrieb der Einrichtungen zu bewerben. Gewerbliche Nutzung ist hingegen ausgeschlossen – das könnte ein Lichtblick sein, allerdings bleibt die Frage, wie die Ausschreibung tatsächlich ausgeht.

Die Zukunft des Postsportplatzes

Die Situation erinnert mich irgendwie an ein Schachspiel. Auf der einen Seite die Post AG, die eine klare Linie verfolgt, und auf der anderen Seite der Post SV, der für den Erhalt seiner wertvollen Sportstätten kämpft. Es bleibt abzuwarten, wie diese Runde ausgeht. Fest steht, dass die Bedenken und Ängste auf beiden Seiten ernst genommen werden müssen.

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In Hernals ist der Postsportplatz nicht nur ein Ort für Sport, sondern auch ein Treffpunkt für Jung und Alt. Hier wird nicht nur trainiert, sondern auch gelebt. Ein Ende des gemeinnützigen Betriebs könnte für viele bedeuten, einen Teil ihrer Gemeinschaft zu verlieren. Die Gespräche über die Zukunft der Sportstätten werden also in den kommenden Monaten sicher nicht weniger emotional.

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