In Floridsdorf tut sich was! Die „Baumstadt Floridsdorf“ in Wien feiert einen bedeutenden Meilenstein: Die Dachgleiche für den ersten Bauabschnitt ist nach nur sechs Monaten Bauzeit erreicht worden. Und das alles im Juni! Vier Gebäude mit insgesamt 130 geförderten Mietwohnungen werden hier entstehen – eine Initiative, die nicht nur Wohnraum schafft, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner steigert.

Die Fertigstellung des ersten Abschnitts ist für den Sommer 2027 geplant, und der Start des zweiten Bauabschnitts steht schon für 2026 auf der Agenda. Mit einem Investitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro wird hier hochwertiger, leistbarer Wohnraum geschaffen – ein echter Lichtblick in Zeiten, in denen Mietpreise oft durch die Decke gehen. Die Bauweise ist besonders innovativ: Holz-Hybrid-Bauweise wird hier eingesetzt, was nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ästhetisch ansprechend ist.

Ökologische Maßnahmen und Gemeinschaftsprojekte

Ein weiterer Pluspunkt sind die geplanten ökologischen Maßnahmen. Dachgärten, Fassadenbegrünung und ein Grätzlpark sollen nicht nur das Stadtbild aufwerten, sondern auch die Natur zurück in die Stadt bringen. Die IFA AG, die hinter dem Projekt steht, hat sich mit privaten Investor:innen zusammengetan, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Und das ist noch nicht alles: Im Rahmen des Bauherrenmodells „Baumstadt 4“ werden 37 geförderte Mietwohnungen in der Werndlgasse 4 errichtet. Wer hier investieren möchte, kann schon mit einem Mindestinvestment von 15.480 Euro pro Jahr einsteigen – und das über drei Jahre hinweg!

Die Planrendite von rund 5,6% pro Jahr nach Ablauf der Förderphase klingt auch nicht schlecht. Das Ziel ist klar: Wien als Vorreiter in der Schaffung von leistbarem Wohnraum zu positionieren. Und das klappt nicht nur durch Neubauten, sondern auch durch die Sanierung und Modernisierung bestehender Wohnungen.

Die Rolle der Wohnbauförderung

Wien hat sich mit seinem Modell der Wohnbauförderung als führend im sozialen Wohnbau etabliert. Hier wird qualitativ hochwertiger, bedarfsorientierter und umweltgerechter Wohnraum zu leistbaren Mieten geschaffen. Strenge Wettbewerbs- und Auswahlverfahren stellen sicher, dass nur die besten Projekte gefördert werden – das ist gut für die Stadt und für die Menschen, die hier wohnen. Und das ist wichtig, denn knapp die Hälfte der geförderten Wohnungen wird als besonders günstige SMART-Wohnungen errichtet.

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Übrigens: Bei Neubauten wird mindestens ein Drittel der Wohnungen über die Wohnberatung Wien vergeben, um eine soziale Durchmischung zu gewährleisten. Im Zuge der „Sanften Stadterneuerung“ wird auch die Lebensqualität durch Wohnhaussanierungen deutlich verbessert. Es gibt einen klaren Zugang zu geförderten sanierten Wohnungen, solange die Grundvoraussetzungen für ein Wiener Wohn-Ticket erfüllt sind – das bedeutet, dass es keine Einkommenshöchstgrenzen gibt!

Ein Blick in die Zukunft

Die Einkommenshöchstgrenzen für geförderte Mietwohnungen sind für das Jahr 2026 ebenfalls festgelegt: Eine Person darf bis zu 61.280 Euro verdienen, zwei Personen bis zu 91.320 Euro und so weiter. Ein wichtiges Detail, wenn man bedenkt, wie wichtig leistbarer Wohnraum in der heutigen Zeit ist. Das Projekt „Baumstadt Floridsdorf“ ist ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass es möglich ist, durchdachte und nachhaltige Wohnlösungen zu schaffen. Die Vorfreude auf die Fertigstellung steigt, und man kann nur hoffen, dass viele Menschen von diesem Angebot profitieren werden.

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