Am Leopoldauer Platz in Floridsdorf, einem kleinen Paradies am Stadtrand, zeigt sich ein Bild des Grauens. Anwohner schlagen Alarm wegen einer Tauben- und Rattenplage, die sich in den letzten Monaten dramatisch verschärft hat. Besonders im Karl-Seidl-Park hat sich die Situation zugespitzt. Hier füttert eine Pensionistin täglich große Mengen Vogelfutter, das sogar in ganzen Scheibtruhen angeliefert wird – kein Witz! So wird das Füttern zur Massenveranstaltung. Man könnte fast meinen, die Tauben haben ein eigenes Restaurant eröffnet.

Die Folgen sind nicht zu übersehen: Schwärme von Tauben und auch Ratten, die sich aus dem Nichts ansammeln, machen den Platz unsicher. Einmal abgesehen davon, dass die Wiesen im Park von Löchern durchzogen sind, die zu Rattennestern führen, verschmutzen die Tiere auch die Umgebung. Autos, Gehwege und sogar die Dächer der umliegenden Häuser sind betroffen. Es ist eine schleichende Plage, die die Hygiene- und Gesundheitsbedenken der Anwohner ins Unermessliche steigert. Und wir reden hier nicht von ein paar kleinen Krümeln! Das Futter wird in großen Mengen, teilweise per Lastwagen, angeliefert.

Maßnahmen und Reaktionen

Bezirksvorsteher Georg Papai (SP) hat die Lage selbst in Augenschein genommen und mit betroffenen Anwohnern gesprochen. Seine Diagnose: Die bisherigen Maßnahmen, wie etwa die aufgestellten Rattenboxen, haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Daher fordert Papai nun ein generelles Fütterungsverbot für Tauben und Ratten im gesamten Ortskern. Ein Zaun wurde bereits errichtet, um das Füttern zu erschweren, und Schilder wurden aufgestellt, um die Fütterer zu sensibilisieren. Es ist höchste Zeit, dass hier etwas passiert!

Um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, patrouillieren jetzt die sogenannten Waste Watcher verstärkt, um das Fütterungsverbot zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Es scheint, als wäre die Stadtverwaltung jetzt gefordert, mit scharfen Strafen durchzugreifen, um den Exzess zu stoppen. Papai plant auch, einen Krisengipfel einzuberufen, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu besprechen. Es ist klar, dass die Anwohner nicht länger tatenlos zusehen möchten, wie ihr kleines Paradies zu einem Tauben- und Rattenparadies wird.

Die Atmosphäre im Leopoldauer Platz hat sich in den letzten Monaten gewandelt. Wo einst Kinder unbeschwert spielen konnten, wird jetzt um die Gesundheit und Hygiene der Bewohner gefürchtet. Die Stadtverwaltung ist gefordert, schnell zu handeln. Die Anwohner hoffen auf baldige Besserung, denn genug ist genug. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob die Maßnahmen tatsächlich fruchten. Die Geduld der Anwohner ist aufgebraucht. Jetzt ist Handeln angesagt!

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