In Favoriten tut sich einiges im Bereich des Tierschutzes! Fressnapf hat den „Tierisch engagiert“-Award ins Leben gerufen, um die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Tierschutz ins Rampenlicht zu rücken. Vom 30. März bis 3. Mai können Tierschützer:innen, freiwillige Helfer:innen und Tierhalter:innen ihre Projekte einreichen. Ziel ist es, die wertvolle Arbeit all jener zu würdigen, die sich für den Schutz von Tieren und der Umwelt einsetzen.
Die gesammelten Spenden aus dieser Initiative kommen gleich drei wichtigen Projekten zugute: der Kinderburg Rappottenstein, dem Naturschutzbund Österreich und e.motion Equotherapie. Diese Organisationen leisten hervorragende Arbeit und tragen dazu bei, Lebensqualität zu verbessern sowie das Bewusstsein für unsere Umwelt zu schärfen.
Die unterstützten Projekte im Detail
Die Kinderburg Rappottenstein ist eine Initiative, die sich um Familien mit schwer oder chronisch kranken Kindern kümmert. Hier wird eine maßgeschneiderte Betreuung angeboten, die den kleinen Patient:innen durch psychologische Begleitung und kreative Workshops helfen soll, Lebensfreude zu finden. Der Umgang mit Tieren steht dabei im Vordergrund und sorgt für eine willkommene Ablenkung vom Alltag.
Der Naturschutzbund Österreich hingegen ist seit 1913 aktiv und setzt sich vor allem für den Schutz von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen ein. Mit verschiedenen Artenschutzprojekten und Kampagnen, wie beispielsweise naturbeobachtung.at, fördert er das Bewusstsein für die Natur und deren wertvolle Ressourcen. Über 2.000 gefährdete Wiesen und Wälder konnten bereits durch die Naturfreikauf-Aktion gesichert werden.
Last but not least unterstützt der Verein e.motion Equotherapie krebskranke Kinder und deren Familien. Hierbei kommen ausgebildete Therapiepferde zum Einsatz, die den Kindern auf einem Bauernhof bei Pyhra helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern. Rund 400 Kinder werden jährlich betreut – ein bemerkenswerter Einsatz, der auch durch andere Tiere, wie Hunde und Katzen, ergänzt wird.
Engagement im Tierschutz
Tierschutz ist ein unglaublich vielfältiges Feld, und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zu engagieren. Wer sich für ehrenamtliche Arbeit interessiert, kann beispielsweise in einem Tierheim helfen. Hier sind Aufgaben wie das Spazierengehen mit Hunden, die Fütterung der Tiere oder die Teilnahme an Veranstaltungen gefragt. Tierheime freuen sich über jede helfende Hand und finden für jede:n die passende Aufgabe.
Eine weitere Möglichkeit ist die Pflegestelle für Tiere in Not, die Tierschutzvereinen hilft, indem sie Tieren ein vorübergehendes Zuhause bieten. Auch digitales Engagement ist gefragt: Hier können Freiwillige beispielsweise Inhalte planen oder bei Spendenaktionen unterstützen – die Möglichkeiten sind vielfältig!
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Initiative von Fressnapf und die unterstützten Projekte nicht nur eine wichtige Aufmerksamkeit auf den Tierschutz lenken, sondern auch als Beispiel für aktives Engagement in unserer Gemeinschaft dienen. Jeder kann seinen Teil beitragen und vielleicht wird der ein oder andere Leser inspiriert, selbst aktiv zu werden.
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