Heute ist der 15. Mai 2026 und die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest (ESC) hier in Wien ist förmlich greifbar. Am 16. Mai wird die 70. Ausgabe des bunten Musikfestivals über die Bühne gehen. Was für eine Tradition! Die ganze Stadt ist im ESC-Fieber, und die Fans bereiten sich auf eine Nacht voller Emotionen und musikalischer Überraschungen vor. Die Übertragung startet um 21 Uhr im Ersten – ein Muss für alle Musikliebhaber.

Insgesamt werden 25 Länder beim großen Finale antreten, und Österreich kann sich gleich doppelt freuen: Der Sieger von 2025, JJ, hat mit seinem Song „Wasted Love“ die Herzen des Publikums erobert. Die Spannung steigt, denn wer wird in diesem Jahr die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen? Laut Wettquoten (Stand 15. Mai, 19 Uhr) sind die Favoriten klar: Finnland schickt Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit ihrem Hit „Liekinheitin“ ins Rennen. Australien setzt auf Delta Goodrem, die vielen aus „Neighbours“ bekannt ist und sich bereits einen Namen in der Musikszene gemacht hat. Griechenland bringt Akylas mit dem nachdenklichen Song „Ferto“, der sich mit Themen wie Überkonsum und Gier auseinandersetzt. Und Dänemark? Da wollen Søren Torpegaard Lund und sein Song „Før vi går hjem“ den dänischen ESC-Fluch brechen!

Wer sind die Herausforderer?

Nicht zu vergessen ist Deutschland, das trotz seiner Rolle als größter Geldgeber direkt im Finale antreten darf, jedoch dennoch im Halbfinale performen muss. Sarah Engels, die vielen aus „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt ist, wird mit ihrem Song „Fire“ auf die Bühne steigen. Aber Experten sind skeptisch, was die Chancen Deutschlands angeht. Der Song wird als klischeehaft wahrgenommen und könnte es schwer haben, die Zuschauer zu überzeugen. Man fragt sich, ob das Publikum für etwas Frisches, Unerwartetes offen ist oder ob die gewohnten Klänge den Sieg davontragen.

Das Besondere am ESC ist, dass er nicht nur ein Wettkampf um die besten Stimmen ist, sondern auch ein Schaufenster für kulturelle Vielfalt und künstlerische Ausdrucksformen. Ursprünglich 1956 ins Leben gerufen, wurde der Wettbewerb von Marcel Bezençon konzipiert und hat sich seitdem rasant entwickelt. Von den ersten sieben Teilnehmerländern der Premiere in Lugano bis hin zur heutigen Teilnahme von 25 Ländern – die Veranstaltung hat sich über die Jahre mit zahlreichen Geschichten und Anekdoten gefüllt. Die Teilnahmeberechtigung ist heute weit gefasst: Alle EBU-Mitglieder sind eingeladen, und das schließt auch einige nichteuropäische Länder ein!

Ein Blick zurück

Es ist erstaunlich, wie viele internationale Stars der ESC hervorgebracht hat. Ob ABBA oder Céline Dion – die Liste ist lang und beeindruckend. Was viele nicht wissen: Die Abstimmungsverfahren haben sich über die Jahre ebenfalls verändert. Früher war alles einfacher, doch heute gibt es eine komplexe Mischung aus Jurystimmen und Televoting, die die Spannung bis zur letzten Sekunde hochhält. Auch politische Spannungen und kulturelle Kontroversen haben den ESC begleitet, und einige Länder haben sich aus Protest zurückgezogen.

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Im Jahr 2026 können wir gespannt sein, wie sich die Stimmung im Wiener Publikum entwickeln wird. Wird Österreich seinen Titel verteidigen? Wer wird die Herzen der Zuschauer gewinnen? Die Nacht verspricht, aufregend zu werden. Ein Hoch auf die Musik, die Menschen und die Vielfalt, die der Eurovision Song Contest verkörpert!