In Süßenbrunn, einem charmanten Teil der Donaustadt, gibt es ein Thema, das die Anwohner schon seit Jahren beschäftigt: der fehlende Kanalanschluss. Ja, richtig gehört! Während in vielen Ecken des 22. Bezirks das Kanalnetz längst zum Standard gehört, müssen einige Haushalte in der Bettelheimstraße weiterhin auf Senkgruben setzen. Das ist nicht nur umständlich, sondern auch teuer – besonders, wenn man bedenkt, dass die Räumungskosten, die derzeit bei 2,35 Euro pro Kubikmeter liegen, nach dem 1. Juli auf satte 29,56 Euro steigen werden. Oje, das kann einem schon die Laune vermiesen!

Die Situation hat sogar die Bezirksvertretungssitzung erreicht, wo ein Antrag der ÖVP zur Verbesserung der Lage behandelt wurde. Leider wurde dieser im Umweltausschuss abgelehnt, weil die Kosten für eine Erschließung als zu hoch eingeschätzt wurden. Michaela Löff, die Klubobfrau der ÖVP Donaustadt, machte klar, dass es hier nicht nur ums Geld geht – es geht um eine moderne Abwasserinfrastruktur und Umweltschutz. Da kann man nur hoffen, dass die Entscheidungsträger das auch so sehen, oder?

Ein Lichtblick am Ende des Tunnels

Doch jetzt gibt es Hoffnung! Gemeinderat Josef Taucher von der SPÖ und Bürgermeister Dietmar Ruf von der FPÖ aus Gerasdorf haben gemeinsam eine Lösung erarbeitet. Die betroffenen Haushalte in Süßenbrunn sollen nun an das Kanalnetz in Gerasdorf angeschlossen werden. Und das Beste? Sie werden die gleichen Konditionen zahlen wie in Wien! Das ist doch mal ein Lichtblick für die Anwohner, die schon lange auf eine positive Wendung warten.

Ein Vertreter von Wien Kanal hat bestätigt, dass die Aktion „Billigere Senkgruben“ bis zum Anschluss aufrechterhalten bleibt – das bedeutet, dass die Anwohner bis zur Fertigstellung der Grabungen noch von den vergünstigten Konditionen profitieren können. Ein bisschen Entspannung in einer angespannten Situation, könnte man sagen. Die Grabungen werden nach Ablauf der Senkgruben-Aktion durchgeführt, und Wien Kanal wird auch die Kosten für diese Grabungen übernehmen. Das klingt nach einem fairen Deal!

Ein wenig Hintergrundwissen

Der Grund für die Schwierigkeiten in der Vergangenheit war die geographische Lage der betroffenen Haushalte. Sie befinden sich an der Grenze zu Niederösterreich und gleich neben Bahngleisen. Eine Kanalverlängerung hätte die komplizierte Untertunnelung der Bahngleise erfordert – und das ist natürlich alles andere als einfach und kostengünstig. Daher hat sich der Bezirk entschieden, nicht auf eine Kanalverlängerung zu setzen. Man fragt sich, ob das nicht ein bisschen kurzsichtig war, oder?

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Wie dem auch sei, die Anwohner können jetzt aufatmen. Der Anschluss an das Gerasdorfer Kanalnetz könnte nicht nur die Lebensqualität deutlich steigern, sondern auch die Umweltbelastung durch die Senkgruben minimieren. Schließlich ist eine moderne Abwasserinfrastruktur nicht nur ein Komfort, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Umweltschutz – und den sollten wir uns nicht entgehen lassen.

Hier zeigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, dass die Anliegen der Bürger gehört werden. Man kann nur hoffen, dass solche Lösungen auch in anderen Bereichen des Bezirks und darüber hinaus gefunden werden. Ein Hoch auf die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, die vielleicht ein bisschen besser sein könnte. Aber hey, das ist ein anderes Thema für einen anderen Tag!

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