Eibengasse: Ein Stadtquartier mit Namen, Charakter und Zukunft
In der Donaustadt tut sich was! Bei der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde über die Namensgebung für Straßen, Wege und Plätze im neuen Stadtquartier Eibengasse diskutiert. Ein spannendes Thema, denn der Bau des Quartiers ist für Anfang 2028 geplant. Es wird also höchste Zeit, die Namen zu finden, die den Charakter des Viertels widerspiegeln.
Die Vorschläge für die neuen Verkehrsflächen stammen von verschiedenen Parteien sowie der Kulturkommission des Bezirks. Und die Liste ist durchaus bemerkenswert! Unter den angedachten Namen finden sich etwa der Georg-Stockert-Weg, benannt nach einem verstorbenen Pfarrer, und der Margarete-Pelikan-Weg, der einer ehemaligen Bezirksrätin gewidmet ist. Auch Unternehmerlegende Otto Herzer darf sich über einen Platz freuen – den Otto-Herzer-Platz. Und nicht zu vergessen die Bosnien-Allee, die auf die Verbindung zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina hinweist. Das ist doch ein schöner Brückenschlag!
Ein vielfältiges Angebot
Das Stadtquartier Eibengasse wird nicht nur durch seine Namen lebendig, sondern auch durch die hohe Lebensqualität, die es bietet. Die Eibengasse selbst hat eine ausgezeichnete Lage, die für Familien und Junggebliebene gleichermaßen attraktiv ist. Innerhalb von 500 Metern findet man gleich fünf gastronomische Betriebe, darunter die beliebten Langobarden Stuben, und vier Supermärkte, die den täglichen Einkauf erleichtern. Aber das ist noch nicht alles: Es gibt auch zahlreiche Schulen, Kindergärten, Apotheken und Arztpraxen in der Nähe. Ein echtes Plus für die Lebensqualität!
Mit durchschnittlichen Kaufpreisen von 4.850 €/m² und einer Miete von etwa 15 €/m² zeigt die Donaustadt, dass sie durchaus gefragt ist. Der Bezirk hat immerhin 228.158 Einwohner und das wächst stetig! Die Verkehrsanbindung ist ebenfalls bemerkenswert: 20 Haltestellen im Umkreis von 500 Metern, die mit verschiedenen Linien wie 22A, 25 oder der U2 bedient werden, machen den Alltag ein Stück einfacher.
Planung mit Weitblick
Aber wie kam es eigentlich zu diesem spannenden Projekt? Die Entwicklung des Strategieplans für die Donaustadt begann bereits im Sommer 2012. In mehreren Phasen, die zahlreiche Werkstattgespräche und Bürgerbeteiligungen umfassten, wurden Konzepte erarbeitet und Herausforderungen diskutiert. So wurde der Strategieplan „Wo willst du hin, meine Donaustadt?“ 2013 fertiggestellt und dient nun als Basis für die weiteren Planungen. Ein echter Beweis dafür, dass gute Planung Zeit braucht und die Meinungen der Bürger*innen zählt!
Die Stadt plant nicht nur, sie setzt auch um. Mit einer Straßen-Score von 82 punktet die Eibengasse in Sachen Infrastruktur und Lebensqualität. Und für Familien ist es fast wie ein Sechser im Lotto: Ein Score von 92/100 für die Eignung als Wohnort! Das Grätzl wird also ein Ort, wo sich Jung und Alt wohlfühlen können.
Es bleibt spannend, welche Namen letztendlich die Zustimmung des Gemeinderats finden werden. Die Anträge zu den Neu-Benennungen im Bezirk haben bereits grünes Licht erhalten. Man darf also gespannt sein, wie sich die Eibengasse in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wer weiß, vielleicht wird sie bald zu einem der beliebtesten Stadtteile Wiens?
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