Gestern, am 17. Juni, fand in Donaustadt eine Bezirksvertretungssitzung statt, die mal wieder einige spannende Themen auf die Agenda brachte. Bezirkschef Ernst Nevrivy von der SPÖ stellte die neuesten Entwicklungen im Bezirk vor. Und das waren nicht gerade wenig interessante Punkte – von Kanalanschlüssen über Altkleidersammlungen bis hin zu Anträgen von Jugendlichen. Es ist ja nicht so, dass Jugendliche oft in der Politik Gehör finden, aber hier wurde ihnen eine Plattform geboten.

Besonders bemerkenswert war das Schülerinnenvertretungsforum, bei dem gleich fünf Resolutionsanträge von Jugendlichen vorgestellt wurden. Diese Anliegen zeigen, dass die junge Generation durchaus klare Vorstellungen hat, wie man die Lebensqualität im Bezirk verbessern kann. Ein Budget von 10.000 Euro wurde für politische Bildung und die Umsetzung von Jugendprojekten freigegeben. Das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung!

Die Stimmen der Jugend

Die Wünsche der Jugendlichen sind vielfältig. Da ist zum Beispiel der Wunsch nach einer besseren gesundheitlichen Versorgung für obdachlose Menschen – eine ganz wichtige Sache, die oft übersehen wird. Auch die Idee, eine Calisthenics-Anlage durch die MA 42 – Stadtgärten einzurichten, hat großen Anklang gefunden. Sport und Bewegung fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl! Zudem wurde die Einrichtung von Schutzzonen rund um Schulen gefordert, um den Suchtmittelvertrieb und -konsum einzudämmen.

Alle Anträge wurden angenommen, auch wenn das nicht unbedingt bedeutet, dass sie auch umgesetzt werden. Das ist ein bisschen wie ein Aufruf an die Verantwortlichen, die Gehörten Anliegen ernst zu nehmen. Wolfgang Orgler von den Grünen nutzte die Gelegenheit, um auf die Schließung von Bibliotheken hinzuweisen. Nevrivy antwortete prompt und bestätigte, dass an einer neuen Bücherei am Schrödingerplatz gearbeitet wird. Das sind doch mal positive Nachrichten!

Umwelt- und Verkehrsfragen

Ein Antrag der ÖVP zur Anbindung nicht angeschlossener Haushalte in der Bettelheimgasse an das Kanalnetz wurde abgelehnt. Das klingt nach einem echten Aufreger! Stattdessen wurde der Folgeantrag zur Anbindung an das Kanalnetz der Gemeinde Gerasdorf angenommen. Das zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur lokale, sondern auch übergreifende Lösungen zu finden. Und wenn wir schon bei Lösungen sind, die Neos haben einen Antrag zur modernen Altkleidersammlung als Pilotprojekt in Donaustadt eingebracht, der aber verwiesen wurde. Das ist schade, denn gerade der Umgang mit Altkleidern ist ein wichtiges Thema.

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Jeder Deutsche kauft pro Jahr rund 12 Kilogramm neue Kleidung, und viele dieser gut erhaltenen Kleidungsstücke landen im Müll. Dabei können sie helfen! Gut erhaltene Kleiderspenden gehen an die Kleiderkammern des DRK, wo sie sortiert und weitergegeben werden. Schadhafte Textilien werden recycelt und finden als Fußmatten oder Putzlappen eine neue Bestimmung. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass Altkleider nicht einfach weggeworfen werden sollten – das belastet nur die Umwelt.

Politische Teilhabe fördern

Die Stadt Wien hat sich auf die Fahne geschrieben, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Ein ganz zentraler Punkt! Es geht darum, nicht wahlberechtigte Jugendliche aktiv in den politischen Diskurs einzubinden. Das Kinder- und Jugendparlament stellt ein wichtiges Gremium dar, in dem junge Menschen zwischen 5 und 20 Jahren ihre Ideen mit der Stadtregierung diskutieren können. Und das ist nicht nur leere Theorie – über 22.000 junge Menschen haben bereits ihre Ideen zur Kinder- und Jugendstrategie 2020-2025 eingebracht!

Mit einem partizipativen Budget von 1 Million Euro für Projektideen junger Menschen zeigt die Stadt, dass sie die Stimme der Jugend ernst nimmt. Das ist ein wichtiger Schritt, um das Engagement der Jugendlichen zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten. Immerhin können alle in Wien hauptgemeldeten Personen über 16 Jahren Petitionen einbringen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. Das ist doch ein starkes Zeichen für Demokratie und Mitgestaltung!

In Donaustadt bewegt sich also einiges, und die Stimmen der Jugendlichen werden gehört. Hoffen wir, dass daraus konkrete Maßnahmen entstehen, die das Leben im Bezirk tatsächlich verbessern.

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