In Feldkirch tut sich was! Während die Sommerpause naht, wird das Montforthaus, unser geliebtes Kultur- und Kongresszentrum, einer gründlichen Sanierung unterzogen. Der Grund? Ein Baupfusch, der sich, wie ein ungebetener Gast, im Dachbereich bemerkbar machte – und zwar durch Wassereintritt. Das klingt nicht gerade erfreulich, und trotzdem ist es eine Chance, das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Die Sanierung betrifft vor allem die markante Dachverglasung, die für das Montforthaus so charakteristisch ist. Die Undichtheiten, die uns in den letzten Jahren so manches Mal den Schweiß auf die Stirn trieben, sind auf Ausführungsfehler bei der ursprünglichen Errichtung zurückzuführen. Bei der Sanierung wird das Dach bis zur tragenden Stahlkonstruktion zurückgebaut – das klingt nach einem gewaltigen Unterfangen! Danach wird das Stahlgerüst herzhaft aufgefrischt und mit einer neuen Dachverglasung versehen. Auch die Entwässerungsrinnen, die über die Zeit gelitten haben, werden komplett erneuert. Das alles soll bis zum 28. August 2026 abgeschlossen sein, wobei die Arbeiten am 29. Juni 2026 beginnen.

Akustik und Innenraumgestaltung

Doch damit nicht genug! Auch im Innenbereich wird fleißig gewerkelt. Eine neue Glastrennwand im Restaurant soll dafür sorgen, dass die Akustik verbessert wird. Man kann sich vorstellen, wie angenehm es ist, bei einem feinen Essen in ruhiger Atmosphäre zu schlemmen, ohne sich über das Geschirrgeklirr und die Stimmengewirr Gedanken machen zu müssen.

Die Sanierung fällt in die jährliche Revisionspause des Hauses, was bedeutet, dass der reguläre Kulturbetrieb unberührt bleibt. So können die Feldkircher und Besucher weiterhin auf ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zugreifen. Gerade in Zeiten, in denen alles ein wenig chaotisch wirkt, ist das ein kleiner Lichtblick.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

Wasserschäden sind ein leidiges Thema, das nicht nur in Feldkirch, sondern überall im Bauwesen ernst genommen werden sollte. Dr. Christian Behrens, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, hat in einem Artikel über die rechtlichen Anforderungen bei der Sanierung von Wasserschäden aufgeklärt. Die Ursachen sind oft nicht sofort sichtbar – man denke nur an die heimlichen Schäden, die sich nach einem Starkregen oder Leitungsschaden schleichend in ein Gebäude einnisten können.

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Um zukünftigen Wasserschäden den Riegel vorzuschieben, ist es wichtig, die Ursachen genau zu ermitteln. Dazu gehört auch die Beachtung wichtiger Regelwerke wie dem Leitfaden des Umweltbundesamtes (UBA), der in einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle als maßgeblich anerkannt wurde. Abweichungen von diesen Vorgaben können als mangelhaft gewertet werden. Das gilt auch für die Feldkircher Sanierung: Hier wird darauf geachtet, dass alle Maßnahmen den erforderlichen Standards entsprechen.

Mit diesen umfassenden Arbeiten wird das Montforthaus nicht nur sicherer, sondern auch einladender für alle Kulturbegeisterten. Feldkirch kann sich auf eine frische, neue Atmosphäre freuen, die das kulturelle Leben der Stadt bereichern wird. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt!

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