In der malerischen Stadt Feldkirch tut sich gerade etwas ganz Besonderes. Seit Anfang April 2023 hat die Stadtpolizei eine neue stellvertretende Wachkommandantin: Sabine Walser. Sie ist nicht nur die erste Frau in dieser Führungsposition, sondern bringt auch einen beeindruckenden Erfahrungshorizont mit. Die 39-Jährige hat in ihrer Karriere bereits die Schulbank bei der Bundespolizei gedrückt und sich in den Jahren 2019 und 2020 zur dienstführenden Beamtin ausbilden lassen. Bürgermeister Manfred Rädler hat sie als ausgewiesene Expertin bezeichnet und die Entscheidung, eine Fachfrau aus den eigenen Reihen zu befördern, gelobt. Das ist ein starkes Signal für die Gleichstellung in der Polizei!

Walser trägt in Abwesenheit des Wachkommandanten die Verantwortung für eine fünfköpfige Dienstgruppe. Das sind nicht nur ein paar Ziffern, sondern auch eine große Verantwortung. Die Stadtpolizei Feldkirch, die aus insgesamt 23 Polizeibeamten besteht, hat in den letzten zwei Jahren über 16.700 aktenkundige Vorfälle bearbeitet. Das ist eine Menge Holz, die da gewuppt werden muss! Die Aufgaben sind vielfältig: von der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung über die Verfolgung von Straftaten bis zur Verkehrsüberwachung – das alles gehört zum Alltag der Stadtpolizei.

Eine beeindruckende Karriere

Sabine Walser hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Nach zehn Jahren bei der Bundespolizei, wo sie sich in verschiedenen Sonderbereichen wie Sexualermittlungen und Suchtgiftarbeit fortgebildet hat, hat sie eine zweijährige Station bei der Polizeiinspektion Götzis eingelegt. Irgendwie kommt einem das vor, als wäre sie nie wirklich weg gewesen, oder? Im August 2024 kehrte sie dann in den Polizeidienst zurück – und das mit einem klaren Ziel: die Stadt Feldkirch sicherer zu machen.

Es ist auch ein starkes Zeichen, dass Frauen in Führungspositionen immer mehr Sichtbarkeit erhalten. Der Gleichbehandlungsbericht 2024 zeigt, dass der Frauenanteil im Exekutivdienst von 20,6 % auf 23,1 % gestiegen ist. Auch wenn das noch nicht die perfekte Balance ist, sind das Fortschritte, die man so schnell nicht übersehen kann. Insgesamt hat die Bundesregierung den Bericht mit 363 Seiten veröffentlicht, der sich mit Gleichbehandlung und Frauenförderung im Bundesdienst beschäftigt. Ein Thema, das uns alle betrifft und das gerade in Zeiten wie diesen mehr Beachtung finden sollte.

Ein Blick in die Zukunft

Wenn man sich die Zahlen anschaut, merkt man, dass der Weg noch weit ist, aber es gibt Fortschritte. Ende 2023 waren 67 % der Verwaltungspraktikant:innen weiblich und auch im Bereich der Lehrlinge lag der Frauenanteil bei rund 60 %. Das sind Zahlen, die Hoffnung machen und zeigen, dass sich etwas bewegt. Im Bundesministerium für Inneres, wo der Frauenanteil bei 73 % Männern liegt, wird auch weiterhin an der Gleichstellung gearbeitet. Ja, es gibt auch Herausforderungen, und es wurde berichtet, dass im Bundesministerium für Inneres drei Fälle von Dienstpflichtverletzungen im Zusammenhang mit dem Gleichbehandlungsgebot aufgetreten sind.

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Sabine Walser ist auf jeden Fall ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Frauen in der Polizei nicht nur eine Rolle spielen, sondern auch Führungspositionen einnehmen können. Diese Veränderung ist nicht nur wichtig für die Stadtpolizei Feldkirch, sondern für die gesamte Gesellschaft. Wer weiß, vielleicht inspiriert ihr Werdegang noch viele andere Frauen, den Schritt in die Polizeiarbeit zu wagen und die Straßen sicherer zu machen!