Ein neuer Wind weht beim SV Fides: Max Höning übernimmt als Headcoach und bringt frischen Schwung in die Nationalliga B. Der 32-Jährige, der zugleich auch als Captain des QHL-Teams von TSV St. Otmar in der Nationalliga A spielt, sieht in dieser neuen Rolle eine riesige Chance für seine Trainerkarriere. Zuvor war er im Nachwuchsbereich in Deutschland tätig und hat als Co-Trainer der U15-Elite-Junioren der Ostschweizer Handball Akademie (OHA) wertvolle Erfahrungen gesammelt. Höning wird die Werte und den Geist, die der Vorgänger Julian Rauch in den Verein gebracht hat, weitertragen.

Die Einigung zwischen Höning, SV Fides und TSV St. Otmar hat das Ziel, die langfristige Entwicklung beider Vereine zu fördern. Julian Rauch, der zu seinem Heimatverein Bregenz wechselt, hat seinen Vertrag bei Fides, der noch ein Jahr gelaufen wäre, vorzeitig aufgelöst. Für Bregenz, der in der höchsten österreichischen Liga bleibt, ist das ein strategischer Schachzug – nach einem knappen 31:28-Sieg gegen Hollabrunn, der den Verbleib sicherte, kann der Verein aufatmen.

Ein Neuanfang für Höning

Max Höning fühlt sich in seiner neuen Position gut aufgehoben. Er betrachtet sie als logischen Schritt nach 18 Jahren im Nachwuchsbereich. „Es ist an der Zeit, im Aktivbereich Fuß zu fassen“, sagt er mit einem gewissen Funkeln in den Augen. Die Tatsache, dass er gleichzeitig seine Rolle als Spieler und Captain bei St. Otmar beibehalten kann, erleichtert ihm den Übergang. Die Trainingszeiten beider Teams überschneiden sich nicht, was ihm zusätzliche Flexibilität gibt.

Die positive Zusammenarbeit zwischen SV Fides und St. Otmar wird von Michael Suter, dem Trainer und Sportlichen Leiter von St. Otmar, hervorgehoben. Er sieht in Höning die optimale Nachfolgelösung für Julian Rauch und ist überzeugt, dass Höning die richtige Person ist, um die Vereinswerte weiterzuentwickeln. Ein Assistent für Höning soll in den kommenden zwei Monaten gefunden werden – eine spannende Herausforderung, wie er selbst sagt.

Die Bedeutung von Fortbildung

In der Welt des Handballs ist kontinuierliche Weiterbildung das A und O. Der Schweizerische Handballverband (SHV) bietet Laufbahnberatung für Trainerinnen an, um ihnen bei der Orientierung auf ihrem Ausbildungsweg zu helfen. Das Ziel? Die Unterstützung der persönlichen und beruflichen Entwicklung von Coaches. Höning ist sich dessen bewusst und könnte von diesen Programmen profitieren, während er sich in seiner neuen Rolle einarbeitet. Schließlich geht es nicht nur um die Leistung auf dem Spielfeld, sondern auch um die persönliche Entwicklung und die Verbesserung der Qualität von Funktionären und Trainern.

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Die Anmeldung zur Laufbahnberatung ist für alle Trainerinnen, die ein langfristiges Engagement im Handball anstreben, möglich. Wer sich für die Programme interessiert, sollte sich beeilen – die Plätze sind begrenzt und die Anmeldefrist endet am 6. Dezember 2024. Höning könnte hier eine wertvolle Ressource finden, um seine Trainerkarriere weiter voranzutreiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit Max Höning beim SV Fides eine spannende Ära beginnt. Sein Engagement und die enge Zusammenarbeit mit St. Otmar könnten die Basis für eine erfolgreiche Zukunft im Handball bilden.