Bregenz ruft zur Mitbestimmung: Volksbegehren 2026 im Fokus!
Heute ist der 10.06.2026 und in Bregenz stehen spannende Zeiten bevor! Vom 15. bis 22. Juni haben die Bürger:innen die Möglichkeit, ihre Stimme für fünf wichtige Volksbegehren abzugeben. Das Ganze findet im Meldeamt im Bürger:innenservice, Rathausstraße 4, statt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, 8 bis 16.30 Uhr, und am 18. Juni sogar bis 20 Uhr. Da lohnt sich ein Besuch, vor allem für all jene, die aktiv mitgestalten wollen!
Was steht auf der Agenda? Die aktuellen Bundes-Volksbegehren sind vielfältig und betreffen Themen, die uns alle angehen: von gratis Verhütung über die Wahlpflicht bei der Nationalratswahl bis hin zu einem Feiertag für alle am Karfreitag. Auch die Polizei und deren Personalmangel sowie die Transparenz im Parlament sind wichtige Punkte, die zur Diskussion stehen. Und nicht zu vergessen, das Volksbegehren für die Karfreitag-Feierlichkeit für alle – ein Thema, das sicherlich viele Herzen höher schlagen lässt!
Wer darf unterschreiben?
Die Teilnahme ist für alle österreichischen Staatsbürger:innen möglich, die am 11. Mai 2026 ihren Hauptwohnsitz in Österreich hatten und das 16. Lebensjahr bis zum letzten Tag des Volksbegehrens vollendet haben. Außerdem können auch Auslandsösterreicher:innen ihre Unterschrift für die Volksbegehren leisten, egal ob online oder in ihrer Gemeinde. Wichtig ist nur, dass sie rechtzeitig in die Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eingetragen sind.
Für die persönliche Unterschrift benötigt man einen amtlichen Lichtbildausweis. Wer es hingegen bevorzugt, bequem von zu Hause aus zu unterschreiben, kann dies auch online tun! Die Eintragung ist rund um die Uhr möglich – und das bis zum letzten Tag, dem 22. Juni 2026, sogar bis maximal 20:00 Uhr. Da ist die App „ID Austria“ eine praktische Hilfe. Ansonsten gibt es auch eine Hotline des Innenministeriums für Fragen: 0800 20 22 20 – die ist sogar gebührenfrei!
Ein bisschen mehr über die Volksbegehren
Ein Volksbegehren muss eine gewisse Anzahl an Unterschriften sammeln, um erfolgreich zu sein. Mindestens 100.000 Stimmen sind nötig. Und wie wird so ein Volksbegehren überhaupt ins Leben gerufen? Zuerst muss beim Bundesminister für Inneres eine Anmeldung erfolgen. Dann werden Unterstützungserklärungen gesammelt, mindestens 8.969 müssen es sein! Nach einem Einleitungsantrag beginnt das Eintragungsverfahren, wenn alles genehmigt wird. Alles ganz schön kompliziert, oder?
Doch das ist nicht die einzige Hürde! Personen, die bereits in der Einleitungsphase eine Unterstützungserklärung abgegeben haben, können sich nicht erneut eintragen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gibt es aber eine mobile Eintragungsbehörde. Das ist doch ein kleiner Lichtblick! Und für die Technikaffinen unter uns: Ja, auch das Online-Angebot bietet genügend Möglichkeiten, um sich bequem und ohne viel Aufwand eintragen zu lassen.
In den letzten Jahren gab es schon einige interessante Volksbegehren, die in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Von einem Zucht- und Importverbot für Kampfhunderassen über die Einschränkung von privatem Feuerwerk bis hin zu Themen wie Bitcoin für Österreich und der Vereinbarkeit von Studium und Arbeit – da ist für jede*n etwas dabei. Und mal ehrlich, wer hätte gedacht, dass so etwas in Österreich auf der Agenda steht?
Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, aktiv an der politischen Gestaltung teilzunehmen und das sollte man sich nicht entgehen lassen. Also, auf ins Rathaus oder mal schnell die App auf dem Handy aufrufen! Die Zeit drängt und die Unterschrift zählt.
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