Die Luft in Innsbruck war warm und einladend, als sich am 25. Juni 2026 die Pforten des Arkadenhofs in der Maria-Theresien-Straße öffneten. Der Sommerempfang der Fachvertretung der Film- und Musikwirtschaft Tirol versprach, ein Abend voller kreativer Ideen und lebhafter Gespräche zu werden. Ab 18:00 Uhr strömten Filmschaffende, Musiker:innen und Vertreter:innen der Kulturpolitik in den Hof. Alle waren gespannt auf die Eröffnungsrede von Bernhard Holzhammer, dem Vorsitzenden der Fachvertretung. Er war es, der den Abend einläutete und einen Rückblick auf das vergangene Jahr wagte. Klar, dass dabei auch die Herausforderungen und Erfolge des österreichischen Films nicht zu kurz kamen.

Ein Highlight des Abends war die Keynote von Peter Schernhuber, dem Leiter der Abteilung Film im BMWKMS. Dieser sprach über die aktuellen Entwicklungen in der österreichischen Filmförderung und die Erfolge heimischer Produktionen auf internationalen Festivals. Da war jeder Zuhörer ganz Ohr! Wenn man bei so einem Event von der Zukunft des Films spricht, sind die Ohren von Filmschaffenden ganz besonders gespitzt. Und nicht nur das – in der hochsommerlich entspannten Atmosphäre gab es reichlich Gelegenheit für Networking und Austausch. DJ Enzo sorgte dafür, dass die Stimmung bis in die späten Abendstunden hinein am Puls blieb.

Fokus auf österreichische Filmkultur

Mit einem Blick über den Tellerrand hinaus wird deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Filmbranche in Österreich ist. Das Österreichische Filminstitut spielt dabei eine zentrale Rolle. Es vergibt öffentliche Fördermittel, um die Vielfalt des filmischen Erzählens zu stärken und den Zugang zu österreichischen Filmen zu sichern. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit wird so gezielt ausgebaut. Professionelle Filmschaffende sowie Produktions- und Verwertungsunternehmen mit Sitz in Österreich können von diesen Förderungen profitieren. Die Projektkommission entscheidet über Stoff- und Projektentwicklungen sowie über die Einreichungen im Rahmen des Talent Labs. Das ist eine echte Chance für alle Kreativen, die in diesem Bereich tätig sind!

Und nicht nur das, auch die Förderung der beruflichen Weiterbildung und der Verwertungsförderungen stehen auf der Agenda. Durch das Vieraugenprinzip wird eine transparente Vergabe sichergestellt. Diese Maßnahmen sind nicht nur gut für die Branche, sie sind auch ein Zeichen für die Wertschätzung der Filmkultur in Österreich.

Elisabeth Büttner-Projektstipendium: Ein besonderes Angebot

Ein weiteres spannendes Projekt, das im Rahmen der österreichischen Filmförderung ins Leben gerufen wurde, ist das Elisabeth Büttner-Projektstipendium. Es richtet sich an Kurator:innen, Archivar:innen und Wissenschafter:innen, die sich im Bereich Film und Kino engagieren. Hierbei können Arbeitsvorhaben eingereicht werden, die zur Auseinandersetzung mit der österreichischen Filmgeschichte und Filmtheorien beitragen. Ein tolles Beispiel dafür, wie filmkulturelle Institutionen gefördert werden können! Mit einer Dotation von 1.500 Euro pro Monat im Inland und 2.000 Euro im Ausland, plus einem möglichen Bonus für Alleinerziehende, werden jährlich bis zu fünf Stipendien vergeben.

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Die Anträge müssen zwischen dem 1. September und 31. Oktober 2026 eingereicht werden, und die Jury wird die Projekte auswählen. Es ist eine großartige Möglichkeit für all jene, die ihre Ideen in die Tat umsetzen wollen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen beim Sommerempfang im nächsten Jahr ist spürbar. Der Austausch, die Inspiration, die Leidenschaft für den Film – all das wird auch in Zukunft ein zentraler Bestandteil der österreichischen Kulturszene bleiben. Bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass die Förderungen weiterhin den kreativen Köpfen die Möglichkeit geben, ihre Visionen zu verwirklichen. So bleibt der österreichische Film nicht nur sichtbar, sondern vor allem lebendig!

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