Heute ist der 20. Mai 2026 und die Vorfreude auf die Pfingstferien steigt! Ab diesem Wochenende geht’s in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt für viele in die wohlverdiente Auszeit. Das bedeutet aber auch, dass die Straßen schnell voll werden. Der ADAC hat bereits vor extremer Staugefahr auf Bayerns Fernstraßen gewarnt, vor allem in Richtung Österreich. Wer also ans Ziel kommen möchte, sollte sich auf einiges gefasst machen!
Besonders rund um den 30. Mai wird der Verkehr auf den Autobahnen wohl einen neuen Höchststand erreichen. Die A3 zwischen Würzburg und Nürnberg, die A7 Richtung Füssen und Reutte in Tirol, die A8 von München nach Salzburg, die A93 zum Inntal sowie die A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen und Fernpass – das sind die Strecken, die Autofahrer besonders im Auge behalten sollten. Wer in diesen Tagen unterwegs ist, sollte auf jeden Fall auch mal einen Blick auf die Durchfahrtsverbote werfen, die in mehreren Gemeinden in Oberbayern und dem Allgäu gelten. Ein Verstoß kann mit einem Verwarngeld von 50 Euro geahndet werden. Das wäre ja blöd, oder?
Verkehrsprognosen und Stauwarnungen
Die ersten Staus sind ab dem 22. Mai zu erwarten, wenn die Pfingstferien offiziell beginnen. Laut Alexander Kreipl, dem Verkehrsexperten vom ADAC Südbayern, wird der Reiseverkehr bis Pfingstmontag anhalten. Der ADAC rechnet mit zahlreichen Zeitverlusten, insbesondere in Richtung Süden. Das kann ganz schön frustrierend werden, wenn man sich auf einen entspannten Urlaub freut! Besonders betroffen sind die A8 München – Salzburg und die A93 Inntalautobahn. Und auch der Grenzübergang Füssen/Reutte könnte zur Geduldsprobe werden, da dort eine Blockabfertigung stattfinden wird.
Am 30. Mai wird es auf der Brennerautobahn A13 richtig eng, denn eine Demonstration sorgt von 11 bis 19 Uhr für eine komplette Sperrung. Die Polizei hat bereits gewarnt, dass diese Sperrung auch an den Tagen davor und danach zu zusätzlichen Staus führen kann. Das macht die Planung für viele Reisende nicht gerade einfacher. Wer an diesem Tag unbedingt fahren muss, sollte besser großräumig umfahren und nicht notwendige Fahrten vermeiden. Übrigens: Die Polizei wird bei Kontrollen der Ausweichfahrverbote am 30. Mai mit Augenmaß vorgehen – ein kleiner Lichtblick in der Stau-Hölle!
Vorbereitungen und Reiseplanung
Um die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten, empfiehlt der ADAC, die Vignette für Österreich vor Reiseantritt zu besorgen. Das geht ganz bequem online oder in ADAC-Geschäftsstellen. Und denkt dran: Proviant und regelmäßige Pausen sind wichtig, vor allem wenn die Kids im Auto sitzen. Wer hungrig und müde wird, der wird schnell ungeduldig. Und das wollen wir ja nicht! In den bayerischen Flughäfen wird ebenfalls ein Anstieg der Reisenden erwartet. In München sind rund 15.000 Flüge geplant, und am Pfingstwochenende wird es voraussichtlich 2.500 Starts und Landungen geben. Der Nürnberger Flughafen rechnet mit über 1.800 Flügen, wobei die meisten Passagiere in Richtung Spanien und Türkei fliegen. Wer zum Münchner Flughafen möchte, sollte seine Parkplätze unbedingt online buchen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Die Pfingstferien sind also nicht nur eine Gelegenheit zum Entspannen, sondern auch eine Herausforderung für alle Verkehrsteilnehmer. Lange Staus, viele Baustellen und hohe Spritpreise könnten den einen oder anderen Reisenden die Laune verderben. Aber hey, ein bisschen Abenteuer gehört schließlich dazu! Wer flexibel ist und die aktuellen Verkehrsmeldungen im Blick hat, der kann trotzdem die schönste Zeit des Jahres genießen. Und vielleicht gibt’s ja auch die eine oder andere nette Begegnung auf der Autobahn! Wer weiß das schon?