Am Freitagabend fand in Reutte ein ganz besonderer Abend statt, der die Herzen der Kunstliebhaber höherschlagen ließ. Die Fachschule für Kunsthandwerk und Design – auch bekannt als die Schnitzschule Elbigenalp – öffnete ihre Türen für den „Abend der besonderen Art“. Die Veranstaltung war ein wahres Fest für die Sinne, bei dem die kreativen Werke der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt standen. Die Besucher, darunter Ehrengäste, Familien der vierten Klassen und Lehrpersonen, hatten die Möglichkeit, die Abschlussarbeiten zum Thema „Zweiseitig“ zu bewundern.

Bereits ab 18.30 Uhr strömten die Menschen in die Schule. Es war wie ein lebendiges Kaleidoskop aus Farbnuancen und kreativen Ideen. Die jungen Künstlerinnen und Künstler zeigten eindrucksvoll ihr handwerkliches Können in den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Vergolden und Schriftdesign. Man konnte die Leidenschaft und die persönliche Interpretation des Themas in jedem einzelnen Werk spüren. Die Werke erzählten Geschichten – Geschichten von harter Arbeit, von Träumen, die in die Realität umgesetzt wurden.

Einblicke in die Kunstwelt

Ein weiteres Highlight des Abends war die Vernissage, bei der die Arbeiten der Künstlerin Jenifer Matzohl sowie des Tiroler Bildhauers Prof. Mario Gasser präsentiert wurden. Beide Künstler gewährten den Besuchern spannende Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen und regten zum Nachdenken an. Direktor Strolz betonte die Bedeutung dieser Veranstaltung für die Schule und die Möglichkeit, Kunst hautnah zu erleben und sich darüber auszutauschen. Ein bisschen wie beim Schach – jeder Zug ist wichtig, jede Idee zählt.

Die „Lange Nacht des Kunsthandwerks“ gab den Besuchern die Gelegenheit, die Werkstätten zu besichtigen und direkt mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Es war ein lebendiger Austausch, der die hohe Qualität der Ausbildung an der Schnitzschule Elbigenalp unterstrich. Hier wird nicht nur das Handwerk gelehrt, sondern auch das kreative Denken gefördert – eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft.

Kreative Ausbildung mit Tradition

Die Schnitzschule Elbigenalp, die vor mehr als 170 Jahren gegründet wurde, hat tausende von Absolventen hervorgebracht. Die Ausbildung teilt sich in zwei spannende Zweige: Bildhauerei sowie Vergolder und Schilderhersteller. In kleinen Klassen wird hier ein intensives und individuelles Lernen ermöglicht. Gut ausgestattete Ateliers und Werkstätten sowie moderne Digitaltechnik unterstützen die kreativen Prozesse der Schüler. Wer bereit ist, sich weiterzubilden, hat die Möglichkeit, bis zur Matura zu kommen. Es ist also nicht nur eine Schule für Kunst, sondern auch ein Sprungbrett in ein erfülltes Berufsleben.

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Die Ausstellung mit den Arbeiten von Jenifer Matzohl und Prof. Mario Gasser ist noch bis zum 2. Juni an der Schule zu sehen. Ein Besuch lohnt sich definitiv – vielleicht entdeckt man seine Leidenschaft für das Kunsthandwerk oder findet Inspiration für die eigenen kreativen Projekte.

Kreative Berufe und ihre Herausforderungen

Eines sollte jedoch nicht vergessen werden: Das Gehalt in kreativen Berufen variiert stark. Es hängt von vielen Faktoren ab, wie der Branche, dem Standort des Unternehmens und der individuellen Qualifikation. Auch wenn es gut bezahlte Stellen gibt, bleibt es spannend und manchmal auch herausfordernd, im kreativen Bereich Fuß zu fassen. Berufserfahrung und Weiterbildungen sind häufig der Schlüssel zu einem besseren Verdienst. Letztendlich sollte die Wahl der Ausbildung jedoch nicht nur von den Gehaltszahlen abhängen, sondern auch von der Leidenschaft für das, was man tut.