Heute ist der 19.06.2026 und die Nachrichten aus der Welt des Einzelhandels sind nicht gerade ermutigend. Hervis hat angekündigt, dass im kommenden Jahr 17 Filialen in Österreich schließen werden. Das geht ins Geld – rund 100 Arbeitsplätze fallen weg. Ein echter Schlag für die Betroffenen und die Regionen, in denen diese Geschäfte stehen. Der Grund? Die Filialen sind nicht mehr ertragbringend und die Konkurrenz durch Online-Händler sowie das geänderte Einkaufsverhalten der Konsumenten setzen dem Sporthandel zu.

Es ist schon eine traurige Bilanz, wenn man bedenkt, dass Hervis zur Zeit noch 93 Standorte in unserem schönen Österreich hat. Aber diese Zahl wird sich bald drastisch verringern. Die Schließungen betreffen unter anderem Städte wie Bischofshofen, Feldkirchen und sogar Wien (Q19). Um die Situation noch zu verschärfen: In Garmisch-Partenkirchen läuft bereits ein Räumungsverkauf, und die Schließung steht bis Anfang Juli an. Der Handelskonzern Spar hatte Hervis Anfang 2026 an die Quantum Investment Holding GmbH verkauft, die nun von Sven Voth, dem Gründer von Snipes, und Udo Schloemer geleitet wird.

Die Situation des Einzelhandels

Die Herausforderungen für den Einzelhandel sind alles andere als neu. Auch andere Länder kämpfen mit ähnlichen Problemen; die Filialen in Slowenien, Kroatien und sogar in Deutschland haben bereits geschlossen. Michael Seidel, der neue Eigentümer des Auslandsgeschäfts, plant schrittweise Schließungen, die sich nach den Bedingungen auf dem Markt richten. Hier wird deutlich, dass der Einzelhandel nicht nur ein lokales, sondern ein globales Problem hat. Statistiken des Statistischen Bundesamtes belegen, dass sich die Konsumgewohnheiten der Menschen verändert haben, und das lässt die kleinen Läden und auch große Handelsketten straucheln.

Was bleibt, ist eine ungewisse Zukunft für viele Mitarbeiter und die Frage, wie sich die Landschaft des Sporthandels weiterentwickeln wird. Es ist schon komisch, wenn man an all die tollen Erlebnisse denkt, die man in diesen Geschäften hatte. Ein bisschen stöbern, sich beraten lassen und am Ende mit einem neuen Paar Sneakers oder einem coolen Sportoutfit nach Hause gehen – das gehört irgendwie dazu. Aber die Realität ist, dass der Einzelhandel vor einem gewaltigen Umbruch steht.

Ein Wandel im Konsumverhalten

Man könnte meinen, das ist nur ein weiterer Schritt in der Evolution des Handels, aber es tut schon weh zuzusehen, wie die kleinen Geschäfte und auch die großen Ketten aussterben. Der Trend geht eindeutig hin zu Online-Shopping und das ist nicht mehr aufzuhalten. Man fragt sich, wie viele weitere Filialen in Zukunft folgen werden. Die Schließungen von Hervis sind nur ein weiterer Teil eines umfassenden Wandels im stationären Einzelhandel.

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Wenn man darüber nachdenkt, bleibt da ein seltsames Gefühl zurück. Es ist nicht nur die Schließung von Geschäften, sondern auch das Verschwinden von Orten, an denen Menschen zusammenkommen, um zu stöbern und sich auszutauschen. Die Welt des Handels ist im Wandel – und wir stehen mit offenen Augen davor, während die großen Ketten wachsen und die kleinen Läden immer mehr aussterben. Das ist der Lauf der Dinge, oder? Aber trotzdem – ein bisschen mehr Menschlichkeit und weniger Zahlen, das wäre doch schön!

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