Am 16. Juni 2026 endete in der charmanten Stadt Lienz die Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“. Die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen, Simone Ortner-Trebo vom Freiwilligenzentrum Osttirol und Angelika Koidl vom Freiwilligenzentrum Wipptal, hatten sich ein sportliches Ziel gesetzt: Die Strecke von Kufstein nach Lienz erstreckte sich über stolze 500 Kilometer und nahm zwölf Tage in Anspruch. Über diese Zeit hinweg wurde nicht nur in die Pedale getreten, sondern auch ein starkes Zeichen für das Ehrenamt gesetzt.

Die Tour begann am 2. Juni 2026 und führte durch das malerische Tirol sowie das angrenzende Südtirol. Unterwegs besuchten die beiden Organisatorinnen zahlreiche Einrichtungen, die sich für die Gemeinschaft starkmachen – von Sozialläden über Büchereien bis hin zu Gartenprojekten und Hospizangeboten. Die Idee war klar: Sichtbarkeit und Bedeutung des Ehrenamts in Tirol erhöhen und den Menschen hinter den Projekten ein Gesicht geben. Das Ergebnis? Ein steigendes öffentliches Interesse an den vorgestellten Freiwilligenprojekten.

Ein buntes Programm und unerwartete Herausforderungen

Natürlich lief nicht alles wie am Schnürchen. Anfängliche Schwierigkeiten wie ein holpriger Start und regnerische Etappen konnten die gute Stimmung der Organisatorinnen jedoch nicht trüben. Im Gegenteil, sie zogen eine durchweg positive Bilanz. Das tägliche Engagement in Projekten, die mit Herzblut betrieben werden, war inspirierend. So wurde unter anderem am 5. Juni ein Freiwilligenbrunch im Museum der Völker veranstaltet, gefolgt von einem Besuch im Hospiz Hall. Am 6. Juni stand das Brotbacken mit den Hattinger Bäuerinnen auf dem Programm – ein echtes Erlebnis für alle Beteiligten!

Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Radtour am 3. Juni, bei der Interessierte ein Teilstück der Strecke mitradeln konnten. Treffpunkt war um 13 Uhr am Parkplatz des Stadtbades am Schwarzsee in Kitzbühel. Wer hätte gedacht, dass das Radfahren auch eine hervorragende Möglichkeit ist, um neue Bekanntschaften zu schließen und sich für einen guten Zweck einzusetzen?

Ein krönender Abschluss

Den krönenden Abschluss dieser besonderen Tour bildete der Leseflashmob der Lesepatinnen des Freiwilligenzentrums in Lienz. Es war ein bewegender Moment, der die ganze Leidenschaft und das Engagement aller Beteiligten widerspiegelte. Wer hätte gedacht, dass sich hinter jeder Seite eines Buches so viel Leben, so viele Geschichten und so viel Herzblut verbergen können? Die Aktion war nicht nur eine Feier des Ehrenamts, sondern auch eine Einladung an alle, sich selbst in die Welt der Freiwilligenarbeit zu stürzen.

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Das Jahr 2026 steht unter dem Motto „Jahr des Ehrenamts“, und die Radtour war ein wunderschönes Beispiel dafür, wie viel Gutes in der Gemeinschaft steckt. Für alle, die nun selbst aktiv werden möchten: Es gibt zahlreiche offene Stellen in verschiedenen Regionen und Bereichen. Egal ob beim Fahrradreparieren im Flüchtlingsheim in Volders oder bei der Almpflege am 25. Juli – die Möglichkeiten sind vielfältig und laden dazu ein, sich zu engagieren.

Also, packt die Radschuhe ein und macht euch auf, die Welt ein Stückchen besser zu machen! Wer weiß, vielleicht entdeckt ihr dabei sogar euer eigenes „Lächeln auf großer Tour“. Die ehrenamtliche Arbeit ist nicht nur erfüllend, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

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