Die Dolomitenradrundfahrt am 14. Juni 2026 in der RGO-Arena in Lienz-Peggetz war ein echtes Spektakel, das Radbegeisterte aus der ganzen Welt anlockte. Über 2.000 Teilnehmer:innen aus 26 Nationen stellten sich der Herausforderung der 112 Kilometer langen Strecke, die über den Gailbergsattel und Kartitscher Sattel führte. Max Kuen aus Kufstein, der bereits in der Vergangenheit für Furore gesorgt hat, sicherte sich mit einer beeindruckenden Zeit von 2:50:14 Stunden seinen fünften Sieg. Was für eine Leistung!

Die Veranstaltung war nicht nur für die Profis ein Highlight. Der älteste Teilnehmer, Martin Strobl, bewies mit seinen 81 Jahren, dass das Radfahren keine Altersgrenze kennt, während die 14-jährige Lara Auer als jüngste Teilnehmerin den Neuling in die Pedale trat. Ein wahrlich buntes Feld, das da an den Start ging! Auf den weiteren Plätzen landeten Jan Kattanek und Johnny Hoogerland, die sich mit viel Kampfgeist durch die Berge kämpften. Und auch Mic Willy, ein 15-jähriger Schweizer, zeigte mit seiner Zeit von 2:50 Minuten, dass das Alter nicht immer entscheidend ist.

Ein Rückblick auf die Sieger

Bei den Frauen ließ Daniela Traxl-Pintarelli nichts anbrennen und fuhr als Erste über die Ziellinie. Lena Zeiringer und Corina Pichler folgten ihr auf den Plätzen zwei und drei. Ein kurzweiliges Wettkampf-Feeling lag in der Luft, besonders nach dem Rückschlag von Vorjahressieger Rene Pammer, der nach einem Sturz das Rennen aufgeben musste. Das war für ihn sicher enttäuschend, doch die Solidarität der Radsportgemeinschaft war spürbar.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der SuperGiroDolomiti, wo Miguel Brugger, ein ehemaliger Rennrodler, seinen Stempel aufdrückte. Über 218 Kilometer und mehr als 5.000 Höhenmeter war er nicht zu stoppen und stellte mit 6:30 Stunden einen starken Wettkampf auf. Die Konkurrenz war hart, aber Brugger distanzierte den Vorjahressieger Jack Burke sowie den Ex-MTB-Weltmeister Alban Lakata. Bei den Frauen ging der Sieg an Ils van der Moeren, die in 7:28:43 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte. Eva Schien und Katharina Machner freuten sich über die Plätze zwei und drei.

Radeln in Österreich – eine Bewegung

Der Radsport boomt in Österreich! Die Initiative „Österreich radelt“ hat 2025 fast 44.000 Radler:innen mobilisiert, die gemeinsam über 37 Millionen Kilometer zurücklegten. Von Tirol bis Burgenland waren 664 Gemeinden, 842 Vereine, 1.248 Betriebe, 113 Schulen und 38 Universitäten dabei. Das zeigt, wie sehr das Radfahren zur Kultur gehört – nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Die Winterradelsaison, die vom 11. November 2025 bis 11. Februar 2026 läuft, motiviert viele, auch in der kalten Jahreszeit aktiv zu bleiben.

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Es sind nicht nur die Profis, die ihr Bestes geben. Radfahrende Bürgermeister:innen, Schulklassen und Teams aus Betrieben setzen sich dafür ein, dass die Menschen auf die Räder steigen und Kilometer sammeln. Das verbindet, macht Spaß und fördert den Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Wer könnte da widerstehen?

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