Heute, am 25. Mai 2026, hat Lienz einen neuen Rekord aufgestellt, der die Herzen der Sonnenanbeter höher schlagen lässt. Unglaubliche 32,7 Grad wurden am Pfingstmontag gemessen! Ja, genau richtig gelesen! Das ist die höchste Temperatur, die jemals an der Wetterstation in Lienz im Mai registriert wurde. Wenn man bedenkt, dass die Messreihe bis ins Jahr 1934 zurückreicht, sind 92 Jahre eine ganz schöne Zeitspanne. Bisher hielt der 25. Mai 2009 den Rekord mit 32,2 Grad – jetzt ist der alte Wert um satte 0,5 Grad übertroffen worden. Ein echtes Sommerfeeling mitten im Frühling!
Am Dienstag, den 26. Mai, bleibt es sonnig und warm. Während die Temperaturen in den höheren Lagen Osttirols und Oberkärntens auf angenehme 25 Grad steigen, werden im Lavanttal, Raum Villach und Rosental sogar bis zu 34 Grad erwartet. Das klingt fast nach einem kleinen hitzigen Urlaub im eigenen Land, oder? Und wer weiß, vielleicht zieht es die Menschen ja in die Natur, um das schöne Wetter zu genießen. In 2000 Metern Höhe wird es mit 15 Grad zwar etwas kühler, aber auch dort lässt sich die frische Bergluft gut aushalten.
Ein Blick über die Wettergrenzen hinweg
Doch während wir uns über die warmen Temperaturen freuen, werfen die aktuellen Entwicklungen im Klimawandel einen Schatten auf die Festlichkeiten. Der Zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel hat jüngst auf rund 800 Seiten eine umfassende Analyse veröffentlicht. Über 200 Forscherinnen und Forscher aus mehr als 50 Institutionen haben daran gearbeitet, und die Ergebnisse sind alarmierend. Seit 1900 ist die Temperatur in Österreich um etwa 3,1 °C gestiegen – das ist mehr als doppelt so viel wie der globale Durchschnitt.
Die Zunahme von Extremwetterereignissen, wie Hitze, Dürre, Starkregen und Muren, bringt negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Infrastruktur, Landwirtschaft und sogar den Tourismus mit sich. Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig hat die Notwendigkeit zum Handeln betont. Österreich ist besonders betroffen vom Klimawandel und die Risiken nehmen zu. Der Bericht zeigt, dass wir dringend Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele benötigen. Es reicht nicht, nur zu beobachten, wie die Temperaturen steigen – wir müssen aktiv werden!
Der neue Klimabericht hebt hervor, dass die Reduktionslücke bis 2030 bis zu 10 Megatonnen CO₂-Äquivalente beträgt, um die EU-Ziele zu erreichen. Das klingt nach einer gewaltigen Herausforderung, aber auch nach einer riesigen Chance, neue Technologien wie CO₂-Speicherung zu entwickeln und den Ausstieg aus fossilen Energieträgern voranzutreiben. Es gibt also einiges zu tun, wenn wir unser geliebtes Österreich auch für zukünftige Generationen bewahren wollen. Die kommenden warmen Tage sind nicht nur eine Einladung zur Natur, sondern auch ein Aufruf, darüber nachzudenken, wie wir unseren Planeten schützen können.