Die Vorfreude war riesig, als die Schüler:innen des Gymnasiums Lienz im Mai nach Kokkola, Finnland, aufbrachen. Zehn Jahre lang besteht die Verbindung zu den Jugendlichen des Svenska Gymnasium Karleby, und das musste natürlich gebührend gefeiert werden! Die Anreise war allerdings kein Zuckerschlecken – bis zu 16 Stunden unterwegs, aber das hat die Stimmung nicht gedrückt.

In Finnland angekommen, lebten die Lienzer Schüler:innen bei ihren Partnerschüler:innen. Ein ganz neues Gefühl, Teil einer anderen Familie zu sein, die vielleicht ganz anders tickt, aber jeder hat sich schnell eingelebt. Die Projektwoche war gefüllt mit spannenden Aktivitäten: Eisbaden, Schwedisch- und Finnischunterricht – das war schon mal ein ganz anderes Schulsystem! Statt mit Büchern und Heften zu arbeiten, hieß es unterrichtlich „auf die persönliche Art“. Die Lehrpersonen wurden mit Vornamen angesprochen, eine Freiheit, die hierzulande oft ein wenig befremdlich wirkt. Komisch, oder?

Einblicke in eine andere Schulwelt

Die Begegnung mit dem Schulalltag in Kokkola war für viele ein Augenöffner. Keine starren Lehrpläne, dafür mehr Raum für Kreativität und persönliche Entfaltung. Das war der Grund, warum die finnischen Schüler:innen im Jänner nach Osttirol gereist waren. Sie haben sich mit Themen wie Demokratie, Inklusion und Partizipation beschäftigt – eine spannende Reise, die auch Gespräche mit der Bürgermeisterin umfasste! Und dann noch der Besuch beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel – ein echtes Highlight, da kann man nicht viel falsch machen.

Am Ende der Woche war das Fazit beider Schulen klar: „Auf die nächsten 10 Jahre!“ Es ist bemerkenswert, wie solche Austauschprogramme nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Freundschaften über Grenzen hinweg schaffen. Und genau hier kommt die Bedeutung von Schüleraustausch ins Spiel.

Schüleraustausch – mehr als nur ein Abenteuer

Das Vergleichsportal Austauschjahr.de, betrieben vom Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch (AJA), bietet eine hervorragende Unterstützung für alle, die sich für einen Austausch interessieren. In über 50 Ländern gibt es mehr als 900 Austauschprogramme, die auf Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis basieren. Wer hätte gedacht, dass man auch in weniger bekannten Ländern wie Polen, Island oder Uruguay spannende Erfahrungen sammeln kann? Das Non-Profit-Portal sorgt dafür, dass es keine versteckten Kosten gibt und bietet jede Menge Informationen zu Stipendien und finanziellen Unterstützungen. Das ist doch eine Erleichterung für alle Eltern da draußen!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein weiterer Vorteil dieser Plattform ist die breite Palette an Austauschorganisationen, die sich in einer Institutionendatenbank eingetragen haben. Von AFS über Stepin bis hin zu Austauschorganisationen, die sich auf den Austausch mit speziellen Ländern konzentrieren – es gibt für jeden etwas. Das zeigt, wie wichtig interkulturelle Begegnungen für die Jugend sind und dass es mehr braucht als nur ein bisschen Reisefieber, um diese Erfahrungen zu machen.

Gemeinsam in die Zukunft

Der Austausch zwischen Schulen fördert nicht nur das Verständnis für andere Kulturen, sondern auch die persönliche Entwicklung der Schüler:innen. Wenn man sich in einem fremden Land mit anderen Lebensweisen und Denkansätzen auseinandersetzt, öffnet das Türen zu neuen Perspektiven. Das ist es, was den Austausch so wertvoll macht. Und die nächsten zehn Jahre? Die können kommen! Wir dürfen gespannt sein, welche Erlebnisse und Freundschaften sie bringen werden.