Adrenalinschub und Familienfest: Die Austrian Gravity Series begeistert in Lienz
Heute ist der 6. Juli 2026 und die Berge rund um Lienz sind wieder einmal ein Schauplatz für Adrenalin und Leidenschaft. Der dritte Tourstopp der „Austrian Gravity Series“ verwandelte den Bikepark Lienz vom 3. bis 5. Juli in ein pulsierendes Zentrum für Downhill-Enthusiasten. Über 100 Starter:innen aus zehn Nationen waren am Start – das ist schon mal eine Ansage! Ein internationales Teilnehmerfeld, das die besten Fahrer:innen der Szene anzog und die Zuschauer mit spektakulären Fahrkünsten begeisterte.
Die ersten zwei Tage waren ganz dem Wettbewerb gewidmet. Am Freitag erkundeten die Rider:innen den überarbeiteten Alban Lakata Trail. Da wurde nicht nur das Bike getestet, sondern auch die eigene Geschicklichkeit auf den anspruchsvollen Passagen. Am Samstagmorgen hieß es dann: Auf die Plätze, fertig, los! Lokalmatador Jamie Schmölzer, der verletzungsbedingt als Vorläufer agierte, gab den Startschuss. Für die Zuschauer war es ein Spektakel, die Fahrer:innen in voller Fahrt zu sehen, wie sie über die Sprünge und durch die Kurven jagten.
Sieger und Rekorde
In der „Open Men“-Kategorie setzte sich Maximilian „Maxi“ Haselmayer vom Verein „Ride Free Osttirol“ an die Spitze. Ein toller Erfolg für den heimischen Fahrer! Doch es war Nico Ofner, der die Tagesbestzeit auf der 2,2 Kilometer langen Strecke erzielte. Er brauchte dafür nur 3:43,53 Minuten – eine Wahnsinnsleistung! Die Spannung im Wettkampf war greifbar, und die Zuschauer jubelten, als die Fahrer:innen über die Ziellinie fuhren.
Am Samstagabend war dann Party angesagt. Die Afterparty mit „Deadhead Soundexperience“ und den „Soundless Guts“ sorgte für ordentlich Stimmung und eine willkommene Abkühlung nach einem aufregenden Renntag. Man konnte das Lachen und die Freude der Menschen förmlich spüren – ein Zusammenkommen, das die Gemeinschaft der Biker:innen weiter festigte.
Familienfest im Bikepark
Der Sonntag war dann ganz dem Spaß für die ganze Familie gewidmet. Ein rennfreier Familientag, der mit Rodeo-Reiten, Kids-Pumptrack-Rennen und Kinderschminken aufwartete. Besonders süß war, dass Mila Yavari und Max Plankensteiner mit nur drei Jahren die jüngsten Teilnehmenden des Pumptrack-Rennens waren. Die beiden kleinen Wirbelwinde sorgten für strahlende Gesichter bei Eltern und Zuschauern. Clemens Lercher holte sich die Tagesbestzeit im Pumptrack-Rennen mit 8,16 Sekunden – ein kleines, aber feines Highlight für die Nachwuchsfahrer:innen!
Die Veranstaltung war nicht nur ein Wettkampf, sondern ein wahres Fest der Gemeinschaft, von dem jeder etwas mitnehmen konnte. Die bunten Stände, die fröhlichen Kinder und die Begeisterung für den Sport machten den Besuch im Bikepark zu einem unvergesslichen Erlebnis. Inmitten der atemberaubenden Bergkulisse von Lienz wird diese Veranstaltung sicher lange in Erinnerung bleiben.
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