Erste Hilfe als Abenteuer: Schüler:innen erobern das Defereggental
Heute ist der 5. Juli 2026, und in Lienz hat sich etwas Aufregendes getan. Im Defereggental, wo die Berge nicht nur die Luft, sondern auch den Geist erfrischen, fand vor Kurzem ein ganz besonderer Erste-Hilfe-Aktionstag statt. Schüler:innen der Nationalparkmittelschule Defereggental hatten die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in einem spielerischen, aber lehrreichen Rahmen zu testen. Organisiert von Sylvia Payer, der Erste-Hilfe-Lehrbeauftragten, zusammen mit der Ortsstelle Lienz des Roten Kreuzes und der Bergrettung Defereggental, war der Tag ein voller Erfolg.
Mit einem Escape Room als Highlight – ja, richtig gehört! – wurde das Lernen zum Abenteuer. Die Schüler:innen mussten knifflige Rätsel lösen, die allesamt mit dem Thema Erste Hilfe verknüpft waren. In einer Zeit, in der unser Wissen über Erste Hilfe immer wichtiger wird, haben die Kids nicht nur theoretische Kenntnisse gesammelt, sondern auch praktische Maßnahmen in realitätsnahen Situationen angewendet. Es war ein Erlebnis, das nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich war.
Erste Hilfe als fester Bestandteil der Schulbildung
Ein ganzheitliches Konzept zieht sich durch den Schulcluster Defereggental. Bereits ab der 1. Klasse werden die Schüler:innen altersgerecht an die Grundlagen der Ersten Hilfe herangeführt. In den folgenden Schuljahren wird das Wissen dann gezielt vertieft, bis hin zu einem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs, den die Schüler:innen absolvieren können. Schulleiter Markus Tönig unterstreicht die Wichtigkeit dieser Kompetenzen: „Es ist unser Bildungsauftrag, die Schüler:innen so auszubilden, dass sie im Ernstfall helfen und Verantwortung übernehmen können.“
Die Bergrettung Defereggental nutzte die Gelegenheit, ihre Ausrüstung und die verschiedenen Aufgabenbereiche zu präsentieren. Das hat nicht nur das Interesse an der Bergrettung geweckt, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, über zukünftige Mitgliedschaften nachzudenken. Wer hätte gedacht, dass das Lernen über Erste Hilfe und Sicherheit so spannend sein kann?
Wiederbelebung und kreative Projekte
Ein weiteres spannendes Projekt, das im Rahmen des Aktionstags vorgestellt wurde, war „Just do it“. Dieses Projekt vermittelt den Schüler:innen die lebenswichtigen Kompetenzen in der Wiederbelebung. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Selbstbewusstsein gestärkt, um im Ernstfall schnell und richtig zu handeln. In einer Welt, in der schnelle Reaktionen oft über Leben und Tod entscheiden, ist so eine Ausbildung Gold wert.
Defereggen hat sich mit diesem umfassenden Ausbildungskonzept als „Erste-Hilfe-fit“ positioniert. Es ist ein Gefühl, das sich durch die gesamte Schulgemeinschaft zieht. Die Kids gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern auch mit einem gestärkten Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, in kritischen Situationen zu handeln.
Mehr als nur Erste Hilfe
Die Veranstaltung war jedoch nicht nur auf die Erste Hilfe beschränkt. Materialien der Kampagne des Jugendrotkreuzes sind ebenfalls ein Thema. Diese Materialien bieten vielfältige Informationen zu humanitären Konsequenzen des Klimawandels und können von Lehrer:innen und Projektverantwortlichen genutzt werden. Sie reichen von einem Leitfaden über Bevölkerungsschutz bis hin zu Aktionen zum Klimaschutz – alles zum Download verfügbar. Das zeigt, wie wichtig es ist, auch in anderen Bereichen Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden.
Das Engagement, das in den Aktionstag gesteckt wurde, ist ein Beispiel dafür, wie lokale Gemeinschaften zusammenarbeiten können, um Wissen und Fähigkeiten zu fördern. Die Schüler:innen haben nicht nur ihre Erste-Hilfe-Kompetenzen verbessert, sondern auch ein Bewusstsein für Themen entwickelt, die über den Schulhof hinausgehen. Es ist eine aufregende Zeit für das Defereggental und seine jungen Bürger:innen!
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