Am 30. April fand in Landeck die Jahreshauptversammlung des Vereins SoViSta statt, der seit seiner Gründung im Jahr 2011 unermüdlich daran arbeitet, das soziale Leben im Stanzertal zu stärken. Mit einem beeindruckenden Mitgliederstand von 441 Personen verfolgt der Verein das Ziel, Generationen zu verbinden, die Gemeinschaft zu fördern und ein breites Veranstaltungsangebot zu schaffen, das Menschen in verschiedenen Lebenslagen unterstützt.

In der Versammlung wurden zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr reflektiert. SoViSta nahm an der 20-Jahr-Feier des Wohn- und Pflegeheims teil und organisierte einen erfolgreichen Wandertag. Auch die Weihnachtskartenaktion und die Mitwirkung beim LINC-Kongress, bei dem die Verpflegung durch die Kochrunde übernommen wurde, fanden großen Anklang. Ein spannendes neues Projekt, das Erzählcafé, wurde ebenfalls ins Leben gerufen. Zudem gab es eine Klausurtagung mit den Bürgermeistern der vier Stanzertaler Gemeinden, um zukünftige kommunale Projekte zu besprechen.

Geplante Projekte und Aktionen

Die geplanten Projekte des Vereins sind vielversprechend. Dazu gehören unter anderem das betreute Wohnen im ehemaligen Doktorhaus in Flirsch und eine Kleinkinderbetreuungseinrichtung in Schnann, die für mehrere Gemeinden gedacht ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verlegung der Volksschule und des Kindergartens Schnann nach Pettneu. Diese Maßnahmen zeigen das Engagement von SoViSta, die Infrastruktur und das Lebensumfeld im Tal nachhaltig zu verbessern.

Im Rahmen der vielfältigen Veranstaltungen, die SoViSta anbietet, fanden unter anderem Törggelen, eine Illusions- und Mentalshow mit dem Titel „Das Spiel“ sowie zahlreiche gesundheitsfördernde Angebote wie Yoga, Aqua Fit und Nordic Walking statt. Ein offener Treffpunkt für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern, die SoViSta Family, wurde von drei Müttern ins Leben gerufen und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Veranstaltungen im Jahr 2023, wie „Herbert und Mimi“, „Saxophon Maus“ und das Clowntheater, zogen jeweils um die 100 Besucher an.

Unterstützung für Bedürftige

SoViSta zeigt auch große soziale Verantwortung, indem der Verein 14.000 Euro für bedürftige Menschen im Tal ausgegeben hat. Unter anderem wurden „Frühstückssackerln“ an pflegende Angehörige verteilt. Edi Alber informierte während der Versammlung über spannende Projekte wie den Naturkrippenbau und das Acker- und Ratschenprojekt. Zudem wurden Spendeneinnahmen aus Strengen an Johannes Dicht weitergeleitet, die von der Bruderschaft St. Christoph verdoppelt wurden.

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Mit einer Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von 15 Euro auf 20 Euro, wurde auch eine neue Schriftführerin, Manuela Seeberger, gewählt. Bürgermeister Helmut Mall bedankte sich herzlich bei den Vereinsmitgliedern für ihre engagierte Unterstützung und den gelebten Zusammenhalt im Tal.

Förderung des Generationenverständnisses

Im Kontext der Aktivitäten von SoViSta ist es wichtig, die Förderung des Generationenverständnisses und -respekts zu betonen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Hierzu können Materialien wie Alters-Simulationsanzüge und das XXL-Spiel ausgeliehen werden. Diese fördern den Austausch zwischen Jung und Alt und ermöglichen es jüngeren Menschen, die Erfahrungen älterer Generationen nachzuvollziehen. Solche Initiativen sind entscheidend, um in der Gesellschaft ein besseres Verständnis füreinander zu schaffen und Brücken zwischen den Generationen zu bauen.

SoViSta bleibt somit ein wichtiger Pfeiler in der Stärkung des sozialen Gefüges im Stanzertal und setzt sich weiterhin für die Verbesserung der Lebensqualität aller Bürger ein.