Heute ist der 24.04.2026 und in Landeck gab es kürzlich spannende Entwicklungen im Gemeinderat, die die Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen. Bei der Sitzung des Landecker Gemeinderates herrschte ein bemerkenswert gutes Arbeitsklima, was sich in den einstimmigen Beschlüssen widerspiegelte, trotz der Herausforderungen durch Budgetüberschreitungen. Bürgermeister Herbert Mayer hatte eine Reihe von Themen auf der Agenda, die von der Erweiterung des Rot-Kreuz-Gebäudes in Zams über die Zukunft der Leistungsgemeinschaft Landeck-Zams bis hin zu Verhandlungen über einen neuen Bankomaten im Stadtteil Perjen reichten.
Besonders hervorzuheben ist die Entscheidung zur Sommerfußgängerzone in der Malser Straße. Diese wird vom 26. Juni bis 13. September täglich von 10:00 bis 06:00 Uhr eingerichtet. Neu ist das Fahrverbot für Fahrräder in dieser Zone – sie müssen geschoben werden. Dies könnte eine willkommene Maßnahme für die Fußgänger darstellen, die nun ungestört durch die Straßen bummeln können.
Budgetanpassungen und Fahrzeugankauf
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Anpassung der Rabattierung für Gemeindebürger. Ab dem 01.06. wird der Zuschuss für Erschließungskosten von 40% auf 20% reduziert. Finanzreferent Jakob Egg erläuterte, dass diese Anpassung notwendig ist, um den geänderten Voraussetzungen gerecht zu werden. Auch der Ankauf eines neuen Pritschenwagens für rund 35.000 Euro wurde beschlossen, nachdem einige Fahrzeuge des Bauhofes ausgefallen sind. Die Kosten werden zum Teil aus anderen Bereichen abgezogen, was jedoch zu einer Budgetüberschreitung führt – dennoch gab es hierfür einen einstimmigen Beschluss.
Die Themen, die in der Sitzung behandelt wurden, zeigen deutlich, dass Landeck sich aktiv mit der Zukunft auseinandersetzt. Leider wird Landeck nicht mehr im Wettbewerb um den Baukulturgemeindepreis teilnehmen. Auch die Projekte, die gemeinsam mit Prutz beim Verein Landluft in Trofaiach präsentiert wurden, scheiden aus dem weiteren Ausscheidungsprozess aus. Trotzdem bleibt die Stadt in ihren Bemühungen um eine positive Entwicklung und Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Zukunft der Leistungsgemeinschaft Landeck-Zams ist ein weiteres zentrales Thema, das die Gemeindepolitik prägen wird. Die Gespräche mit der Wirtschaftskammer über die Zukunft des Stadtsaales zeigen, dass die Stadtverwaltung bestrebt ist, eine nachhaltige und positive Entwicklung der Infrastruktur voranzutreiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen bezüglich des Sprengelarztthemas entwickeln werden und welche Lösungen hier gefunden werden können.
Die Entwicklungen im Landecker Gemeinderat sind nicht nur für die Verwaltung von Bedeutung, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die von diesen Entscheidungen direkt betroffen sind. Es ist zu hoffen, dass die positiven Ansätze und Beschlüsse in den nächsten Monaten Früchte tragen und Landeck weiterhin als lebendige und fortschrittliche Gemeinde wahrgenommen wird.