Verletzungen, Umstellungen und neue Chancen: Alexander Erler im Kitzbüheler Tennis-Mikrokosmos
Heute ist der 6.07.2026 und in Kitzbühel, wo die Luft frisch und die Stimmung heiter ist, gibt es Neuigkeiten aus der Welt des Tennis. Alexander Erler, ein talentierter Doppel-Spezialist, steht im Rampenlicht. Er kämpft gerade mit den Nachwirkungen einer Ellbogenverletzung, die ihm Ende Mai 2023 beim Achtelfinale in Paris zu schaffen machte. Ein Einriss der Ellbogensehne macht ihm das Leben schwer und hat ihn dazu gezwungen, das Match gegen Granollers/Zeballos vorzeitig aufzugeben. Es war wirklich ein harter Schlag für den jungen Spieler, der beim Einschlagen bereits spürte, dass etwas nicht stimmte.
Erler ist jedoch ein Kämpfer und auf einem guten Weg zurück. Trotz der Verletzung ist die Vorfreude auf das Heimturnier in Kitzbühel groß, auch wenn er voraussichtlich nicht daran teilnehmen kann. Das ist besonders bitter, denn er hat dieses Turnier bereits dreimal gewonnen und die Kulisse in den Tiroler Bergen ist einfach unvergleichlich.
Ein unerwarteter Partner
Doch die Herausforderungen hören hier nicht auf. Auch Lucas Miedler, Erlers langjähriger Partner im Doppel, muss verletzungsbedingt bei den Generali Open in Kitzbühel, die vom 20. bis 27. Juli 2024 stattfinden, absagen. Miedler hat sich im ersten Game beim ATP-500-Turnier in Hamburg Wadenprobleme zugezogen, die ihm von den Ärzten das Aus für Kitzbühel bescherten. Es ist eine bedauerliche Wendung, denn die Doppelkarriere von Erler und Miedler begann 2021 gerade hier in Kitzbühel. Und wie sich die Dinge entwickeln können – die beiden haben in der Vergangenheit bereits fünf ATP-Doppeltrophäen gemeinsam gewonnen!
Aber Erler wäre nicht Erler, wenn er nicht schnell reagieren würde. Kurzfristig hat er sich den deutschen Spieler Andreas Mies als Partner geholt, der immerhin ATP-Doppel 61 ist und bereits 2019 und 2020 die French Open gewonnen hat. Ein kluger Schachzug, um die Chancen in Kitzbühel doch noch zu wahren. Es ist eine aufregende Konstellation, auch wenn es für Erler und Miedler, die beide erst 26 und 28 Jahre alt sind, schade ist, dass sie nicht gemeinsam antreten können.
Ein Blick in die Zukunft
Die Zukunft ist jedoch noch lange nicht schwarz-weiß. Auch wenn die Titelverteidigung in Kitzbühel nicht stattfinden kann, gibt es mit Sicherheit weitere Gelegenheiten für Erler und Miedler, in Tirol abzuräumen. Die beiden haben noch viele Jahre vor sich und ihre jugendliche Energie wird sicherlich noch für einige Überraschungen sorgen! Die Fans werden gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln und ob Erler mit Mies die Kitzbüheler Höhen erklimmen kann.
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