Heute ist der 11.05.2026 und wir berichten aus dem malerischen Kitzbühel, wo eine ganz besondere Geschichte die Runde macht. Der Kiwanis Club Kitzbühel hat mit einem bemerkenswerten Projekt einer jungen Frau mit Behinderung zu mehr Selbstständigkeit verholfen. Diese Frau, die seit ihrer Kindheit an Morbus Bechterew leidet, erhielt im Mai 2022 die Diagnose Multiple Sklerose. Die Diagnose kam nicht gerade zur rechten Zeit, denn sie ist seither auf einen Rollstuhl angewiesen.

Der alte Sanitärbereich in ihrem Zuhause war alles andere als einladend – schmale Türen, enge Räume und keine Möglichkeit für sie, selbstständig zu duschen. Es war ein wenig so, als würde man versuchen, mit einem großen Rucksack in einen engen Aufzug zu steigen. Da war der Kiwanis Club zur Stelle und übernahm die komplette Finanzierung des Umbaus, damit die junge Frau wieder ein Stück Unabhängigkeit zurückgewinnen konnte. Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie viel das Engagement der Gemeinschaft bewirken kann!

Ein neues Badezimmer für mehr Lebensqualität

Der Umbau des Sanitärbereichs war eine echte Meisterleistung. Eine neue, verbreiterte Schiebetür sorgt nun für einen barrierefreien Zugang. Außerdem wurde ein modernes, barrierefreies Badezimmer installiert, das mit einer Sitzdusche, einem Dusch-WC, einem unterfahrbaren Waschtisch und Haltegriffen ausgestattet ist. Es klingt beinahe wie der Traum eines jeden, der mit physischen Einschränkungen zu kämpfen hat. Und die Dimmfunktion des neuen Beleuchtungssystems hilft dabei, Blendung zu vermeiden – gerade für Menschen, die unter Lichtempfindlichkeit leiden, ist das ein echter Gewinn!

Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf knapp 30.000 Euro, die hauptsächlich aus der „Faschingskrapfen-Aktion“ des Kiwanis Clubs zusammenkamen. Ein großes Dankeschön an alle Spender, die das ermöglicht haben! Partner wie Rieder Bau Schwoich und Architekt Herbert Embacher spielten ebenfalls eine entscheidende Rolle. Der Bauleiter Patrik Rohm hatte alles im Griff, sodass der Umbau reibungslos verlief.

Ein Zeichen der Solidarität

Die junge Frau selbst äußerte sich voller Dankbarkeit über die umfassenden Veränderungen. „Ich kann jetzt selbstständig duschen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein“, verriet sie und strahlte dabei. Diese Worte berühren und zeigen, wie wichtig solche Projekte sind. Es geht nicht nur um den Umbau eines Badezimmers, sondern vielmehr um die Rückgabe von Würde und Lebensqualität.

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Was hier in Kitzbühel passiert ist, ist nicht nur ein Beispiel für regionalen Zusammenhalt, sondern auch ein Aufruf an uns alle, die Augen für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu öffnen. So zeigt sich, dass wir gemeinsam Großes erreichen können, wenn wir uns für die Themen einsetzen, die wirklich zählen. Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer und Helfer – ihr seid großartig!