Das Schuljahr 2025/26 neigt sich dem Ende zu, und die Bilanz für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer in Imst kann sich mehr als sehen lassen. Sie haben nicht nur fleißig geübt, sondern auch bei zahlreichen Wettbewerben glänzende Erfolge erzielt. Man könnte sagen, die musikalische Sonne scheint für die LMS Imst in vollen Zügen! Ein besonderes Highlight war der Jugendblasorchester Bundeswettbewerb, der im Oktober in Linz stattfand. Das „Jugendblasorchester Junior Winds“ unter der Leitung von Franziska Zangerle erzielte sagenhafte 91,83 Punkte und sicherte sich den 2. Rang. Bravo!

Aber das war lange nicht alles. Der Wettbewerb „podium.jazz.pop.rock“ in Traun war ein weiterer Schauplatz des Erfolgs. Hier brillierte Schüler Patrick Donnemiller, der mit der Band 7Crazy8 den 1. Preis in Gold abräumte. Auch die Formation Brett Beat, unter der Leitung von Hermann Ranftl, konnte sich mit einem weiteren 1. Preis und dem Titel Bundessieger schmücken. Mit dabei waren die talentierten Schüler Jakob Leis, Patrick Donnemiller, Jana Deutschmann und Miriam Deimbacher – die Bühne war ihr zweites Zuhause.

Ein musikalischer Triumph bei Prima la Musica

Der Bundeswettbewerb Prima la Musica in Eisenstadt im Juni war ein weiteres großes Ereignis. Jana Deutschmann überzeugte mit ihrem Spiel auf dem Hackbrett und durfte sich über den 1. Preis in Gold freuen – eine echte Bundessiegerin! Ihre Lehrerin, Katja Reinstadler, kann stolz auf diese Leistung sein. Auch beim Landeswettbewerb in Erl im März traten elf Schülerinnen und Schüler in fünf Wertungskategorien an und konnten gleich zwei erste Preise sowie drei erste Preise mit Auszeichnung nach Hause bringen. Ein schöner Erfolg für die jungen Talente!

Bei den Goldprüfungen gab es ebenfalls hervorragende Leistungen: Lukas Schöpf (Tenorhorn) und Katja Reinstadler mit Anna Bernhard (Harfe) erzielten einen ausgezeichneten Erfolg, während Engelbert Wörndle und Selina Santeler (Klarinette) sehr gute Ergebnisse erzielen konnten. Auch bei den Diplomprüfungen glänzten Matteo Reich (Tuba), Adriano Riml und Greta Winkler (Klarinette) mit ausgezeichneten Erfolgen. Jana Deutschmann konnte sich auch hier wieder bewähren. Es ist einfach beeindruckend, was die jungen Musikerinnen und Musiker auf die Beine stellen!

Vielfalt in der Musikbildung

Die Vielfalt und die Erfolge der Musikschüler in Imst sind kein Zufall. „Prima la Musica“ ist der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb und hat das Ziel, Kinder und Jugendliche zur Teilnahme zu ermuntern und deren Talente zu fördern. Die Teilnahme ist nicht nur jungen Musikern aus Österreich vorbehalten, sondern auch Talenten aus Südtirol und Liechtenstein. Sogar Jugendliche anderer Nationalitäten können teilnehmen, wenn sie seit mindestens 1. Januar 2024 ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben. Diese Offenheit bringt frischen Wind und neue Inspiration in die Veranstaltungen. Es ist einfach toll zu sehen, wie der Wettbewerb Talente entdeckt und ihnen eine Bühne bietet!

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Die Musikschulen in Österreich, wie die LMS Imst, spielen dabei eine zentrale Rolle. Rund 370 Musikschulen gibt es landesweit, viele davon kooperieren eng mit Pflichtschulen, Musikuniversitäten und regionalen Kulturträgern. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, individuelle musikalische Ziele zu erreichen und ein breites Spektrum an musikalischen Erfahrungen zu bieten. Die Musikschulen beeinflussen nicht nur die Schüler, sondern auch die Kultur und die Bildungseinrichtungen in der Region. Während der Musikschulunterricht oft als wichtig für die Entwicklung junger Talente angesehen wird, ist es auch von Bedeutung, dass diese Schulen als Bildungseinrichtungen anerkannt werden.

Der Musikschulbereich ist vielfältig und bietet viele Chancen für die Zukunft. Themen wie Gender und Diversity sowie die Erschließung neuer Zielgruppen werden immer wichtiger. Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, um die musikalische Bildung weiterzuentwickeln. Musikschulen wie die LMS Imst sind nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Knotenpunkt für kulturelle Begegnungen und kreative Entwicklungen.

Die Musikschulleiterin Johannes Nagele hat das Miteinander im Kollektiv betont und die Wertschätzung für die Arbeit der Lehrkräfte hervorgehoben. Angesichts der zahlreichen Erfolge und der positiven Entwicklung in diesem Schuljahr bleibt nur noch zu wünschen, dass alle Beteiligten schöne und erholsame Sommerferien genießen können. Auf dass die nächsten musikalischen Abenteuer im kommenden Jahr ebenso erfolgreich verlaufen!

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