Imst trauert um einen seiner verdienten Söhne. Manfred Krismer, von 1986 bis 1989 und erneut von 1992 bis 2001 Bürgermeister der Stadtgemeinde, hinterlässt ein beeindruckendes Erbe. Sein politisches Engagement startete 1985 mit der Liste „Manfred Krismer – Aktiv für Imst“. Kaum zu glauben, dass er 1986 zum Bürgermeister gewählt wurde, und dass die Stadt schon bald auf seine Visionen und Ideen zählen konnte. Nach einer kurzen Auszeit als Zweiter Vizebürgermeister kehrte er 1992 durch die erste Direktwahl des Bürgermeisters zurück. Ein echter Comeback-King, könnte man sagen!

Während seiner Amtszeiten hat Krismer zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, die Imst bis heute prägen. Die Entwicklung der Imster Industriezone zu einem florierenden Geschäfts- und Handelszentrum war nur eines seiner vielen Verdienste. Außerdem war er maßgeblich an der Belebung der Innenstadt beteiligt und setzte sich für das Fachmarktzentrum (FMZ Imst) ein. Die „Stapfvilla“, die heute die Landesmusikschule beherbergt, und das moderne Sportzentrum – all das sind sichtbare Zeichen seines Engagements. Wer könnte auch das Projekt „Alpeil und Salvesen“ vergessen, das zur Sicherung der Trinkwasser- und Stromversorgung beitrug? Krismer wusste, wie wichtig eine solide Infrastruktur für die Zukunft ist.

Ein Leben voller Engagement

Bevor er in die Politik wechselte, war Krismer Friseur und führte acht Jahre lang eigene Salons in Imst. Ein echter Handwerker, der die Menschen kannte! 1975 wagte er den Schritt in die Bau- und Immobilienbranche, wo er zahlreiche Wohn- und Geschäftsgebäude realisierte. Er war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch als Tourismusobmann aktiv und stellte sein Know-how der Stadt zur Verfügung. Ein Mann, der wusste, wie er seine Heimat voranbringen konnte!

Sein Lebenswerk wurde 2001 gewürdigt, als er einstimmig zum Ehrenbürger der Stadt Imst ernannt wurde. Ein Titel, der ihm mehr als gerecht wurde. Am 1. August 2026 findet der Begräbnisgottesdienst zu seinen Ehren in der Pfarrkirche Imst statt. Ein Anlass, bei dem viele Weggefährten und Bürger zusammenkommen werden, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Gemeinsam in die Zukunft blicken

<pEs ist bemerkenswert, wie Krismer auch über seine Amtszeiten hinaus Einfluss genommen hat. Ein Beispiel dafür ist der Neujahrsempfang im Stadtsaal am 3. Januar 2010, bei dem Bürgermeister Gebhard Mantl eine Präsentation über wirtschaftliche Entwicklungen hielt. Dort versammelten sich Repräsentanten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik, um über die bevorstehenden Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im März 2010 zu diskutieren. Alt-Bürgermeister und Alt-Mandatare aus mindestens drei Perioden waren ebenfalls anwesend. Krismer hätte sicherlich auch seine Gedanken zu den Themen des Tages beigetragen – so war er eben, immer am Puls der Zeit!

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Sein Wirken bleibt in den Herzen der Imster und wird durch die vielen Projekte, die er angestoßen hat, weiterleben. Die Stadt und ihre Bürger können stolz auf ihr Erbe sein, das Manfred Krismer hinterlässt. In Gedanken sind wir bei seiner Familie und allen, die ihn gekannt haben.

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