Die Übergabe eines Großtanklöschfahrzeugs an die Feuerwehr in Kumanovo, Nordmazedonien, ist ein kleiner Lichtblick inmitten der Herausforderungen, die das Feuerwehrwesen dort meistert. Diese Übergabe fand am Dienstag, dem 16. Juli 2026, am Flughafen Innsbruck statt. Das Fahrzeug wird vor allem in der Brandbekämpfung, bei Wald- und Flächenbränden sowie in Gebieten ohne funktionierendes Hydrantennetz eingesetzt. Es ist Teil einer langfristigen Partnerschaft zwischen dem Land Tirol und der Gemeinde Kumanovo, die seit etwa einem Jahr besteht.

Die Sicherheitslandesrätin Astrid Mair betonte bei der Übergabe die immense Bedeutung dieses Projekts für die Sicherheitsstrukturen in Nordmazedonien. „Es ist unsere Pflicht, anderen zu helfen“, sagte sie mit einem Blick, der sowohl Entschlossenheit als auch Mitgefühl ausdrückte. Marco Pernetta, der Geschäftsführer des Flughafens Innsbruck, hob die internationale Solidarität hervor, ein Gedanke, der in diesen Zeiten mehr denn je zählt.

Ein starkes Netzwerk für die Feuerwehr

Kumanovo, mit seinen rund 100.000 Einwohnern und einer Fläche von 510 Quadratkilometern, kämpft mit Herausforderungen, die viele Gemeinden nicht einmal erahnen können. Die Berufsfeuerwehr in Kumanovo besteht aus 46 Einsatzkräften, die jährlich etwa 500 Einsätze bewältigen. Das ist kein Zuckerschlecken! Hinzu kommen vier neu gegründete freiwillige Feuerwehren und der Bau von zwei neuen Feuerwehrhäusern, die zeigen, dass der Wille zur Verbesserung vorhanden ist.

Das Großtanklöschfahrzeug, das jetzt in Kumanovo seinen Dienst tun wird, mag zwar nicht mehr den Anforderungen einer Flughafenfeuerwehr gerecht werden, aber für die dortigen Bedingungen ist es eine wertvolle Unterstützung. Tirol hat bereits sechs weitere Fahrzeuge bereitgestellt, darunter eine Drehleiter aus Wattens und ein Rüstlöschfahrzeug aus Serfaus. Diese Flotte wird durch Kleinlöschfahrzeuge aus Oberhofen sowie Tanklöschfahrzeuge aus Ischgl und Tarrenz ergänzt. Auch ein Mannschaftstransportfahrzeug aus Imst ist dabei. Es ist fast so, als würde Tirol seine Feuerwehrkräfte als kleine Armee ins Rennen schicken!

Eine Partnerschaft mit Weitblick

Doch es geht nicht nur um Fahrzeuge. Tirol unterstützt Kumanovo auch durch Ausbildungslehrgänge, Beratungen beim Bau neuer Feuerwehrhäuser und Informationsveranstaltungen, um Freiwillige zu gewinnen. Zwei Ausbildungslehrgänge in Tirol sind bereits erfolgreich durchgeführt worden, und die Vorfreude auf neue Freiwillige ist greifbar. Schon in der Vergangenheit hat die Übergabe eines Tanklöschfahrzeugs an die freiwillige Feuerwehr in Ohrid die Motivation vor Ort spürbar gesteigert. Die Menschen dort zeigen, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – und das ist einfach großartig!

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Das Ziel der Feuerwehrpartnerschaft zwischen Tirol und Nordmazedonien ist die Verbesserung der Brandbekämpfung. Das ist keine leichte Aufgabe, aber die Tiroler Feuerwehr gilt als Vorbild. Im Gegensatz zu Nordmazedonien, wo es kein flächendeckendes Freiwilligenwesen gibt, hat Tirol viel Erfahrung und Know-how, das es weitergeben kann. Vertreter nordmazedonischer Gemeinden haben bereits die Landesfeuerwehrschule in Telfs besucht, und auch zwölf Feuerwehrleute aus Nordmazedonien haben die Möglichkeit, eine Zusatzausbildung in Tirol zu erhalten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung!

Die Unterstützung umfasst unter anderem auch die Übergabe von Löschfahrzeugen und Spezialausrüstung an verschiedene Gemeinden, wie zum Beispiel Tetovo und Ohrid. Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Plans, das Feuerwehrwesen in der Region langfristig zu professionalisieren. Gemeinsam wird daran gearbeitet, die Feuerwehren in Nordmazedonien auf ein neues Level zu heben. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon – aber jeder Schritt zählt.

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