Die Vorfreude ist groß in Schiltach, denn am 20. September 2026 steht die Bürgermeisterwahl vor der Tür. Alle Augen sind auf Timmy Niehoff gerichtet, der am Sonntagabend seine Bewerbung im Rathaus eingereicht hat. Als unabhängiger Kandidat tritt er gegen den Amtsinhaber Thomas Haas an, der seit 24 Jahren die Geschicke der Stadt leitet und für eine vierte Amtszeit kandidiert. Niehoff, 43 Jahre alt und seit rund zweieinhalb Jahren mit seiner Frau in Schiltach ansässig, bringt frischen Wind in den Wahlkampf.

Beruflich als Projektleiter für digitale Zukunftsprojekte bei einem Stuttgarter Automobilkonzern tätig, hat Niehoff zudem eine Beratungstätigkeit im Bereich Künstliche Intelligenz ins Leben gerufen. Sein politisches und ehrenamtliches Engagement erstreckt sich über 25 Jahre, und er ist aktives Mitglied mehrerer Vereine in der Stadt. Besonders stolz ist er auf seine Rolle als Vorstandsmitglied im Obst- und Gartenbauverein. Ein Herz für die Gemeinschaft schlägt in ihm, und das merkt man seiner Kandidatur an.

Ein neues Kapitel für Schiltach

Die Bevölkerungsentwicklung in Schiltach ist ein Anliegen, das ihm am Herzen liegt. In den letzten acht Jahren hat die Stadt fast zehn Prozent ihrer Einwohner verloren. Das kann nicht einfach so hingenommen werden! Niehoff möchte eine modernere und bürgernähere Verwaltung schaffen, die den Menschen in der Stadt die Unterstützung bietet, die sie verdienen. Dazu gehören auch stärkere Impulse für die lokale Wirtschaft und mehr Rückhalt für Vereine und Ehrenamtler.

Sein Ziel? Schnelle und unbürokratische Lösungen für kleinere Probleme im Stadtbild zu finden. „Bewahren, was gut ist – und mutig anpacken und umsetzen, was besser werden muss“, lautet sein Leitsatz. Ein schöner Gedanke, der die Hoffnung auf eine positive Veränderung verkörpert. Wer mehr über seine Visionen erfahren möchte, kann sich auf seiner Website www.timmyniehoff.de umsehen.

Die Wahl im Detail

In Baden-Württemberg ist die Bürgermeisterwahl ein wichtiges Ereignis, das in freier, allgemeiner, gleicher, direkter und geheimer Wahl stattfindet. Die Wahlperiode beträgt acht Jahre und geschieht unabhängig von der Wahl des Gemeinderats. Der Bürgermeister hat eine starke Position, leitet die Gemeindeverwaltung und ist Vorsitzender im Gemeinderat und dessen Ausschüssen. Aufgaben, die nicht zu unterschätzen sind!

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Die Bürgermeisterin in Stadtkreisen und Großen Kreisstädten wird als Oberbürgermeisterin bezeichnet. Diese klare Struktur sorgt dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger stets gut informiert und vertreten sind. Informationen zur nächsten Wahl sind übrigens direkt bei der Gemeinde erhältlich, falls jemand mehr wissen möchte.

Die Zahlen im Blick

Ein interessanter Punkt: Die Ergebnisse von Kommunalwahlen sind nicht immer direkt vergleichbar. Je nach Anzahl der zu wählenden Personen und der Einwohnerzahl der Gemeinde kann es Unterschiede geben. Um landesweite Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden „gleichwertige Stimmen“ berechnet. Dabei werden die gültigen Stimmen durch die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten geteilt. So haben alle Stimmen ihr Gewicht – und das ist wichtig für eine faire Wahl.

Die Vorbereitungen für die Wahl laufen bereits auf Hochtouren, und man darf gespannt sein, wie sich der Wahlkampf entwickeln wird. Timmy Niehoff hat sich auf jeden Fall in die Herzen der Schiltacher geschlichen und zeigt, dass frische Ideen und Engagement eine vielversprechende Kombination sind.

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