In der malerischen Umgebung von Weiz hat die Steuerberatungskanzlei Absenger – Rathausky durch Digitalisierung und frischen Wind einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Im Interview gewähren die beiden Geschäftsführer, Roman Rathausky und Anna Absenger, spannende Einblicke in ihren Familienbetrieb, der mittlerweile in der dritten Generation geführt wird. Tradition trifft hier auf moderne, digitale Ansätze, um die Steuerberatung zeitgemäßer zu gestalten und den Anforderungen der heutigen Klienten gerecht zu werden.

Die Übergänge zwischen den Generationen in der Kanzlei verliefen fließend und harmonisch über mehrere Jahre. Die ältere Generation steht nach wie vor beratend zur Seite, während die neuen Führungskräfte mit mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit die Geschicke des Unternehmens leiten. „Führungskräfte müssen sich laufend beweisen und ein Vorbild für die Mitarbeiter sein“, betont Anna Absenger, um die Wichtigkeit von Motivation und Fachwissen in der Kanzlei zu unterstreichen. Die Abteilungen, die hier täglich am Puls der Zeit arbeiten, umfassen Steuerberatung, Buchhaltung, Lohnverrechnung, Bilanzbuchhaltung und Sekretariat.

Digitalisierung als Chance

Die Digitalisierung hat nicht nur die Arbeitsweise der Kanzlei verändert, sondern auch die Erwartungen der Klienten. Kunden wechseln heutzutage etwas häufiger ihren Steuerberater, bleiben aber oft über viele Jahre treu. „Wir haben keine bestimmte Zielgruppe“, erklärt Roman Rathausky, „junge Unternehmer bringen frische Ideen ein.“ Durch die Nutzung moderner Programme wie BMD, RZL und teilweise DATEV ist die Kanzlei in der Lage, auch Kunden aus anderen Regionen zu betreuen, ohne dass ein weiterer Standort notwendig ist.

Die fortschreitende Automatisierung der Prozesse sorgt dafür, dass das Verständnis der Inhalte immer wichtiger wird. Die Angst vor einer Ersetzung durch Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Kanzlei nicht spürbar, da die Komplexität des Steuerrechts und der persönliche Kontakt zu den Klienten nach wie vor von zentraler Bedeutung sind. „Die Entwicklung durch Digitalisierung wird positiv beurteilt“, so Rathausky, „sie erleichtert Abläufe, macht die Arbeit aber auch schneller und anspruchsvoller.“

Die Herausforderungen der Branche

Die Steuerberatungsbranche steht an einem historischen Wendepunkt. Laut Experten wird KI nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch Geschäftsprozesse automatisieren. Anbieter wie Haufe Copilot Tax bieten bereits Lösungen für steuerliche Fragestellungen an, doch die Ergebnisse müssen von Steuerberatern geprüft werden. Die Branche sieht in der Automatisierung eine Chance, besonders angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels. „Kanzleien müssen moderne Arbeitsbedingungen bieten, um Mitarbeiter zu binden und wettbewerbsfähig zu bleiben“, ist eine der Lehren aus dieser Entwicklung.

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Investoren wie Private Equity und Venture Capital setzen verstärkt auf den steuerberatenden Markt, was den Wettbewerb verschärft. Die Aussicht auf sinkende Preise für steuerberatende Leistungen könnte die Herausforderungen für bestehende Kanzleien erhöhen. Gleichzeitig müssen die Steuerberater umdenken, um den Wandel als Gelegenheit zu nutzen und sich in einem sich wandelnden Markt zu positionieren.

Insgesamt zeigt sich, dass die Steuerberatungskanzlei Absenger – Rathausky nicht nur den Anschluss an die Digitalisierung gefunden hat, sondern diese auch aktiv gestaltet. „Menschen, die sich gegen Digitalisierung wehren, sollten sich anpassen und neue Möglichkeiten nutzen“, rät Rathausky und offenbart damit die zukunftsorientierte Haltung der Kanzlei, die auch die analogen Aufgaben für ihre älteren Klienten nicht aus den Augen verliert.

Die Zukunft der Steuerberatung wird spannend, und die Kanzlei in Weiz ist bestens gerüstet, um die Herausforderungen und Chancen der nächsten Jahre anzugehen.