David Zottler: Ein strahlendes Vorbild für Inklusion und Lebensfreude
Heute ist der 13.06.2026 und wir schauen nach Strallegg, wo ein ganz besonderer junger Mann lebt: David Zottler. Mit seinen 21 Jahren hat er es bereits zu einer beeindruckenden Lebensweise gebracht, die von Zielstrebigkeit und einer ansteckenden Fröhlichkeit geprägt ist. Geboren mit Trisomie 21, auch bekannt als Down-Syndrom, meistert er das Leben mit einer Zuversicht, die viele inspiriert. Seine Tage sind gefüllt mit einer Ausbildung in einer Kfz-Werkstatt, wo er nicht nur seine praktischen Fähigkeiten ausbaut, sondern auch seine Leidenschaft für Technik auslebt.
Und das ist noch nicht alles! David plant, bald in eine eigene Wohnung zu ziehen – ein Schritt in die Selbstständigkeit, der ihm am Herzen liegt. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie er mit einem breiten Grinsen und einem unerschütterlichen Optimismus diesen neuen Lebensabschnitt angeht. Doch auch der sportliche Aspekt kommt nicht zu kurz: Regelmäßig nimmt er an den Special Olympics teil, was nicht nur seine Fitness, sondern auch sein Selbstbewusstsein stärkt. Dabei erhält er immense Unterstützung von seinen Eltern, die ein Inklusionsteam gegründet haben, um seine sportlichen Aktivitäten zu fördern.
Ein Vorbild für Inklusion
Der Welt-Down-Syndrom-Tag, der am 21. März begangen wird, ist eine wunderbare Gelegenheit, um Geschichten wie die von David zu erzählen. Er steht stellvertretend für viele junge Menschen, die mit Down-Syndrom leben und dabei nicht nur ihre eigenen Herausforderungen meistern, sondern auch eine Bereicherung für die Gesellschaft darstellen. Auch Mika Burk, 25 Jahre alt, zeigt, wie viel Freude und Erfolg Inklusion bringen kann. Er lebt in Beinstein, arbeitet in den Remstal Werkstätten der Diakonie Stetten und erledigt Verpackungsarbeiten für Mercedes-Benz.
Mika ist ein leidenschaftlicher Sportler und nutzt inklusive Sportangebote, die ihm helfen, seine Stärken auszubauen. Besonders beim Verein 46Plus Down-Syndrom Stuttgart kommt er voll auf seine Kosten. Dort trainiert er regelmäßig – sei es beim Kinderturnen in Waiblingen oder beim Zirkeltraining mit seiner Mutter. Letztere betont immer wieder die Wichtigkeit von Sport für Mikas Gesundheit und Selbstbewusstsein. Und die Erfolge sprechen für sich: Bei den Special Olympics Weltspielen 2023 in Berlin gewann er Gold im 100-Meter-Lauf und hatte sich zuvor durch eine Goldmedaille im Kugelstoßen bei den nationalen Spielen qualifiziert. Seine Familie nennt ihn seither liebevoll „Goldjungen“.
Ein Weg in die Selbstständigkeit
Inklusion ist nicht nur ein Schlagwort für die Familien von David und Mika, sondern eine lebendige Realität. Mikas Eltern wünschen sich mehr inklusive Angebote, besonders im Sport, um ihren Sohn noch besser unterstützen zu können. Mika hat nicht nur sportliche Erfolge gefeiert, sondern auch im Verein 46Plus eine Freundin gefunden. Er träumt davon, eines Tages von zu Hause auszuziehen und ein eigenständiges Leben zu führen. Es ist diese Mischung aus Unterstützung und Eigenverantwortung, die beiden jungen Männern hilft, ihren Weg zu finden und ihre Träume zu verwirklichen.
Diese Geschichten sind nicht nur inspirierend; sie zeigen auch, wie wichtig es ist, inklusives Denken in der Gesellschaft zu fördern. Der Welt-Down-Syndrom-Tag bietet eine Plattform, um genau das zu tun – um auf die Bedürfnisse und Stärken von Menschen mit Down-Syndrom aufmerksam zu machen und dabei zu helfen, Barrieren abzubauen.
