Grüne Meilen: Wie E-Lkws die Zukunft der Mobilität in Graz gestalten
Vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 12. Juni 2026, wurden in Graz die „Energy Globe Styria Awards“ verliehen. Ein Anlass, der nicht nur die Herzen der Umweltfreunde höher schlagen lässt, sondern auch zeigt, dass innovative Lösungen und ökologisches Bewusstsein Hand in Hand gehen können. In der Kategorie Mobilität durfte die Herbert Temmel Spedition aus Gleisdorf einen wohlverdienten Preis entgegennehmen. Die Auszeichnung ist ein Zeichen für die beeindruckenden Fortschritte, die in der E-Mobilität erzielt wurden – und das ganz konkret mit E-Lkws, die mit grünem Strom betrieben werden!
Wie all das funktioniert? Am Standort Albersdorf, wo die Herbert Temmel GmbH zu Hause ist, stehen 13 E-Lkws bereit, die tagsüber mit Sonnenenergie aufgeladen werden. Die dazugehörige Photovoltaik-Anlage hat eine Spitzenleistung von 1,5 Megawatt und ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein echter Energielieferant. Ein Batteriespeicher sorgt dafür, dass Überschüsse vom Tag für die Nacht oder Zeiten mit höherem Energiebedarf genutzt werden können. So wird das Laden der E-Lkws vorrangig mit PV-Strom durchgeführt, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die Energiekosten optimiert.
Ein Vorbild für die Zukunft
Das Projekt zeigt ganz klar, dass es möglich ist, ökologische Verantwortung und unternehmerischen Erfolg zu vereinen. Bei einem Verbrauch von 28 Litern Diesel pro 100 km stoßen herkömmliche Lkw 0,131 Tonnen CO₂ aus. Die Rechnung ist einfach: Bei einer Jahresleistung von 100.000 km sparen die E-Lkws sage und schreibe 131 Tonnen CO₂ ein. Ein echter Gewinn für unsere Umwelt! Und das ist noch nicht alles: Der Standort Albersdorf lädt mit bis zu 450 Kilowatt pro Ladepunkt – nach etwa 75 Minuten ist der Akku wieder voll und die E-Lkws können weitere umweltfreundliche Kilometer zurücklegen.
Die Herbert Temmel Spedition plant für die kommenden Jahre noch mehr: Bis 2026 soll eine Flotte von zehn weiteren E-Lkws dazukommen. Diese Vision ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern könnte auch als Modellprojekt für andere Standorte dienen. Denn die E-Mobilität hat in den letzten Jahren einen enormen Sprung gemacht – die Vielfalt der Elektrofahrzeuge wächst, ebenso wie die notwendige Ladeinfrastruktur.
Herausforderungen der E-Mobilität
Doch trotz aller Fortschritte gibt es Herausforderungen. In Deutschland beispielsweise sind Elektroautos bislang nur drei Prozent des Fahrzeugbestands. Die Neuzulassungen stagnieren, und oft sind es nur Vorurteile, die die Menschen von der E-Mobilität abhalten. Dabei hat sich die Technik rasant entwickelt, und viele Hindernisse sind mittlerweile überwunden. Die E-Mobilität ist auf einem guten Weg, die Klimaziele zu erreichen. Der Verkehrssektor ist für einen großen Teil der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich, und hier muss sich unbedingt etwas tun. Elektrofahrzeuge spielen eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung des Straßenverkehrs. Und da sind Projekte wie das der Herbert Temmel GmbH ein Lichtblick!
In Weiz und Umgebung wird deutlich, dass man mit innovativen Ideen und dem richtigen Willen die Zukunft der Mobilität aktiv gestalten kann. Was vor wenigen Jahren noch als utopisch galt, ist heute schon Realität. Und das ist erst der Anfang. Wir dürfen gespannt sein, wohin uns die Reise noch führen wird.
