Es war wieder einmal ein Tag, der die Scharen an den Pibersteiner See lockte! Rund 9.900 Gäste aus allen Ecken Österreichs und sogar aus der Welt strömten herbei, um beim „Rehrlsalotsetzen“ dabei zu sein. Die Veranstaltung fand nun schon zum dritten Mal statt und erfreute sich ganz besonderer Beliebtheit bei den jungen Besuchern. Man könnte sagen, die Stimmung war einfach grandios – es war ein wahres Fest der Freude und des Miteinanders!
Gerhard Schwabler und Wolfi Hatzl, die Gründer des „Marderjagdvereins Söding“, haben mit ihrer originellen Idee, urige und witzige Videos im weststeirischen Dialekt auf Social Media zu veröffentlichen, einen echten Nerv getroffen. Und so war es kein Wunder, dass die Veranstaltung von einem bunten Rahmenprogramm begleitet wurde. Eine Bühne, ein DJ und sogar ein Bieranstich mit Bürgermeister Helmut Linhart sorgten für die nötige Unterhaltung. Fallschirmspringer, die als spektakulärer Startschuss über den Platz sprangen, setzten dem Ganzen die Krone auf. Man konnte die Begeisterung förmlich spüren!
Ein Fest für die ganze Familie
Die Rosentaler Bergkapelle spielte ein Platzkonzert, das die Besucher mit traditioneller Musik in eine heitere Stimmung versetzte. Und auch die Fahrzeugpräsentation war ein Hit – alte Schätze wurden stolz ausgestellt. Am Abend fand die Siegerehrung in Kategorien wie „Bester Oldtimer“, „Bestes Präparat!“ und „weitest Angereister Gast“ statt. Ehrlich gesagt, das war ein bisschen wie eine Oscars-Verleihung, nur viel lockerer und mit mehr Bier!
Besonders spannend war die Tatsache, dass sogar ein Sonderreporter inkognito unter den Gästen war – da bleibt die Frage, wer das wohl war? Vielleicht ein Geheimagent, der die Stimmung in der Weststeiermark abchecken wollte! Das alles trug zur unglaublichen Atmosphäre bei, die man einfach selbst erleben musste. Und als die Party bis 22:00 Uhr weiterging, war die Freude bei Jung und Alt unübersehbar.
Der Weg zum Verein
Doch hinter der fröhlichen Fassade des „Marderjagdvereins“ steckt ein bürokratischer Prozess, der nicht zu vernachlässigen ist. Die Gründung eines Vereins muss schließlich bei der Vereinsbehörde angezeigt werden. Das braucht eine eigenhändig unterschriebene Errichtungsanzeige und die passenden Statuten. Man könnte sagen, die Gründung ist ein bisschen wie ein Rezept – ohne die richtigen Zutaten geht’s nicht! Und wenn etwas fehlt, fordert die Behörde zur Nachreichung auf. Aber wer könnte bei all dem Spaß schon an Formalitäten denken?
So schaffte es der Marderjagdverein, mit frischem Wind und viel Kreativität in die Vereinslandschaft einzutauchen. Die Vorfreude auf das „Rehrlsalotstechen“ im Herbst ist bereits spürbar. Man kann nur hoffen, dass die Veranstaltung erneut die Massen anzieht und die Menschen zusammenbringt. Denn genau darum geht’s – um Gemeinschaft, Spaß und die Freude an der Tradition!