Umweltbewusste Zukunftsgestalter: St. Peter am Ottersbach erhält doppelte Auszeichnung für herausragendes Engagement
Heute ist der 29.06.2026, und wir schauen nach St. Peter am Ottersbach, wo die Mittelschule für ihren beeindruckenden Einsatz im Bereich Umweltbildung gleich zwei hochkarätige Auszeichnungen erhalten hat. Das Österreichische Umweltzeichen und die Klimaschulen-Auszeichnung – das sind nicht einfach nur Plaketten, das sind echte Anerkennungen für die harte Arbeit, die hier geleistet wurde. Nur wenige Mittelschulen in ganz Österreich tragen das Umweltzeichen, und das macht die Leistung der Schule umso bemerkenswerter. Die Schulgemeinschaft hat sich unter der Leitung von Lehrerin Tanja Klampfer nicht lumpen lassen und hat über Jahre hinweg an der Verankerung von Umweltbildung im Schulalltag gearbeitet.
Wie das genau aussieht? Nun, die Überprüfung der Schule umfasste verschiedene Bereiche, die in der heutigen Zeit besonders wichtig sind: Energieeffizienz, Abfallwirtschaft und Ressourcenschonung. Das sind Themen, die uns alle betreffen, und die Schüler haben ihre Projekte mit derart viel Begeisterung präsentiert, dass man einfach mitgerissen werden musste. Ein Beispiel, das uns besonders ins Auge gefallen ist, ist das selbstgebaute Hochbeet, das mit einer Wurmkiste zur Humusverarbeitung aus Kaffeesud und Gemüseabfällen ausgestattet ist. Wer hätte gedacht, dass der alte Kaffeesatz noch so eine wichtige Rolle spielen kann?
Ein kreatives Schulprojekt und ein Ohrwurm
Aber das ist noch nicht alles! Die Schüler haben sogar einen Umweltzeichen-Song geschrieben, der sich mittlerweile zur inoffiziellen Schulhymne entwickelt hat. Man kann sich die Freude vorstellen, wenn die Kinder diesen Song anstimmen – da wird nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gemeinschaft gefeiert. Und das Engagement hört nicht bei den vier Wänden der Schule auf: Die Klassen 3a und 3b wurden für ihren Einsatz beim Steirischen Frühjahrsputz ausgezeichnet. Das zeigt, dass sie nicht nur im Schulhof, sondern auch in der Gemeinde aktiv sind.
Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme an der Tischler Trophy, bei der die Schule den zweiten Platz sowohl im Publikumsvoting als auch in der Designwertung belegt hat. Wie cool ist das bitte? Das zeigt, dass die Schüler nicht nur kreative Köpfe sind, sondern auch in der Lage, ihre Ideen in beeindruckende Projekte umzusetzen. Und wenn man dann noch bedenkt, dass das Klimaschulen-Projekt in Zusammenarbeit mit der Volksschule Ratschendorf und der Mittelschule Deutsch Goritz nach 50 Workshops und Lehrausgängen erfolgreich abgeschlossen wurde, kann man nur den Hut ziehen.
Anerkennung und Ausblick
Schulleiter Alexander Genser hat die Auszeichnungen als tolle Anerkennung für die geleistete Arbeit gewertet, aber auch als Auftrag, das Engagement für Nachhaltigkeit weiterzuführen. Und das ist sicherlich keine leichte Aufgabe, denn die Herausforderungen, vor denen wir alle stehen, sind groß. Aber wenn man sieht, wie motiviert die Schulgemeinschaft ist, kann man optimistisch in die Zukunft blicken. Es scheint, als ob in dieser Schule nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern auch ein Bewusstsein für die Umwelt und die eigene Verantwortung dafür.
Die Schüler von St. Peter am Ottersbach sind ein tolles Beispiel dafür, wie man mit Kreativität und Engagement einen echten Unterschied machen kann. Wenn man in den nächsten Jahren noch mehr solcher Initiativen sieht, könnte die Zukunft wirklich grün und nachhaltig werden. Und darauf können wir alle ein Stück weit stolz sein.
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