Am Sonntag, dem 19. Juli 2026, wurde in der malerischen Region zwischen Kirchberg an der Raab und St. Stefan im Rosental eine dramatische Suchaktion gestartet. Ein 80-jähriger Mann aus der Steiermark war vermisst, und die Polizei erhielt umgehend die Vermisstenmeldung. Die alarmierten Einsatzkräfte mobilisierten sich rasch, und es war klar, dass hier jede Minute zählte. Man konnte förmlich die Anspannung in der Luft spüren.

Die Situation erforderte ein schnelles und koordiniertes Vorgehen, und das wurde auch geboten. Ab 14:30 Uhr begannen die Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Feldbach mit der Suche. Unter der Leitung von ABI Manfred Lebler von der Feuerwehr Oberdorf/Hochegg und HBI Wolfgang Dirnbauer von der Feuerwehr Kirchberg/Raab wurde das Gebiet systematisch in Suchabschnitte eingeteilt. Die Einsatzkräfte waren bestens vorbereitet. Geländegängige Fahrzeuge, Feuerwehrdrohnen, Polizeihubschrauber und eine Hundestaffel standen bereit, um das weitläufige und teils unwegsame Gelände abzusuchen.

Erfolgreiche Suche im Wald

Die Suche war nicht einfach – das Terrain war größtenteils bewaldet, und viele Stellen waren schwer zugänglich. Es war eine Herausforderung, die 79 Suchkräfte, darunter 61 Feuerwehrmitglieder und insgesamt acht Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen, effizient zu koordinieren. Doch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und dem Roten Kreuz war vorbildlich und zeigte, wie wichtig Teamwork in solchen kritischen Momenten ist.

Etwa zwei Stunden nach der Alarmierung, genau um 16:32 Uhr, kam die erlösende Nachricht: Der vermisste Mann wurde in einem Waldgebiet rund fünf Kilometer vom Ausgangspunkt gefunden. Er war erschöpft, aber ansprechbar. Die Erleichterung war spürbar – nicht nur bei den Einsatzkräften, sondern auch bei den Angehörigen, die in dieser angespannten Zeit auf Nachrichten warteten.

Nach der Auffindung erhielt der Mann sofort eine Erstversorgung durch die Feuerwehrsanitäter und das Rote Kreuz, bevor er zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben wurde. Ein glückliches Ende für diesen Sonntag, der für viele Beteiligte wohl auch eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle war. Es ist bemerkenswert, wie schnell und effizient in solchen Notlagen gehandelt wird, und das zeigt einmal mehr, wie wichtig die Sicherheit und das Wohl unserer Mitmenschen sind.

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